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Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 21:21
von Mimoriga
Zugegeben, ein wenig ungestüm packe ich Cuil schon, als ich sie mit mir reiße, um dem ersten Netz auszuweichen. Doch was bleibt mir übrig, wenn ich erst im letzten Moment merke, dass doch beide Reiter ein Netz haben?
Glücklicherweise scheint sie nicht so schwer wie ich. Allerdings ist auch bei rechter Arm bereits lädiert und so durchfährt mich ein widerlicher Schmerz, der auch in den Rest meines Körpers ausstrahlt.
Es scheint, als würden alte Wunden wieder neu aufgerissen werden.
Am Boden im Sand kauernd und mich von Cuil lösend, warte ich auf den zweiten Reiter.
"Halte dich bereit."
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 21:21
von Anzeige
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 21:54
von Lucil
Ich nicke leicht und der Geruch seinen Blutes steigt mir in die Nase.
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:05
von Askerdan
Für einen Moment lang betrachte ich die junge Reiterin und lege den Kopf von der rechten zur linken und wieder zur rechten Seite an, dabei ist mein Blick auf ihre Augen gerichtet. Als sie etwas zu mir schreit fletsche ich leicht die Zähne, da ich davon ausgehe das sie jetzt schieße würde, doch als sie gen Westen nickt gehe ich davon aus das ich wohl in diese Richtung soll.
Einen kurzen Moment bleibe ich noch stehen, wobei ich den Geruch von Cuil wieder finde in der Luft und dann langsam in Richtung Westen zu humpeln beginne.
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:14
von Schicksal
Die Reiterin
Sie senkt den Bogen wieder, hält ihn jedoch gespannt und beobachtet wie der Lynx in der Wüste humpelt.
"Sie wird ihn richten.", murrt sie und wartet bis er aus ihrer Sichtweite entschwindet.
Die Verfolgung
Der zweite Reiter wirft sein Netz und mit einem Ruck zieht es das Knäuel Fell mit. Sie biegen hart nach Links ab in Richtung Westen. Nach einigen Minuten kommen sie schlitternd zum stehen. Das Netz löst sich und wie schon bei Rawu erwarten einige Bogenschützen auf sie, die ihnen deutlich machen, dass sie nach Westen gehen sollen.
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:26
von Mimoriga
Das Netz kommt zu schnell und wir werden beide eine ganze Strecke mitgeschliffen.
Als ich meine Augen öffne, haben die Menschen ihre Waffen bereits auf uns gerichtet. Doch anstatt auf uns zu schießen, deuten sie gen Westen. In die Wüste.
Gratulation...
Ich helfe Cuil auf, nachdem ich sehe, dass auch ihr Begleiter von einem Reiter in diese Richtung geschickt wird.
Wir humpeln ihm nach, in die offene Wüste.
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:35
von Schicksal
Die Reiter
Wie Wächter stehen die vier Reiter auf ihren Pferden auf der Kuppe einer Düne. Das nächste Mal würden sie die Arbeit zu Ende führen.
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:36
von Lucil
Ich rappel mich langsam mit Hilfe des Lynx auf.
Der Pfeil in meinen linken Arm ist zum Teil abgebrochen und bereitet mir starke Schmerzen.
Ihn jetzt rausziehen würde mich nur unnötig Blut kosten, also lass ich ihn besser noch stecken.
Der andere Lynx zieht mich mit sich und ich folge ihm
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:47
von Askerdan
Ich humpel gerade los als ich das herannahen der andern Reiter höre und dann wie sie ihre 'Gefangen' los lassen, der Geruch kommt mir sofort vertraut vor und ich bleibe einen Moment stehen und drehe mich um, als ich Cuil dabei entdecke huscht ein kurzes Lächeln über meine Lippen und ich warte bis die beiden bei mir sind, wo ich dann sofort zu Cuil gehe und ihr meine Hand reiche. "Meine Cuil" Knurre ich dem anderen zu und mustere dann beide aufmerksam.
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:51
von Lucil
Ich lege meine Hand in die seine und schaue ihn erschöpft aber auch leicht wütend an.
Wenn er jetzt einen Revierkampf austragen will ziehe ich ihn seine Ohren lang
Re: Arenaria Wüste

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:55
von Mimoriga
"Krieg dich wieder ein." knurre ich zurück und überlasse ihm "seine Cuil".
Widerwillig lasse ich mich, nahe eines Gestrüpps nieder.
Wut ballt sich in mir zusammen. Es ist eine Schmach, es zugeben zu müssen. Sie waren überlegen.
Verdammte Hunde...
"Hnng...."
Verfluchtes Morphium....wo ist mein Morphium?....
Wie von selbst wandert meine Pranke in die Nähe meines Magens, zu meiner alten Narbe von vor 4 Jahren und ergreift sie. Ich spüre meine eigenen Krallen in meinem Fleisch, wie jedes Mal, wenn es beginnt.
Ich höre, wie mein Atem schwer schuftet. Erst jetzt vernehme ich ihn, nach all der ganzen Hertzjagd, die meinen Tod hätte bedeuten können.
...Und meine Erlösung....
Und umso härter trifft es mich, als die Schmerzen beginnen.
Knurrend schlage ich mit dem verletzten linken Arm auf den Boden, nur um dann erneut zu knurren, denn auch meine linke Schulter schmerzt höllisch durch die tiefe Wunde.