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Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 21:32
von Mimoriga
Ich gebe mich sichtlich zufrieden.
"Also geht es mehr Kontrolle durch Kooperation. Was sagt ihr zu den Vorwürfen über Überwachung und schrumpfender Bewegungsfreiheit der Bevölkerung?"
Auf einem Pergament mache ich mir einige Notizen. Obwohl ich mich überwunden habe, Fragen zu stellen, hoffe ich, dass diese Sitzung bald aufhört.
Und dieses Anstarren der anderen auch...
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 21:32
von Anzeige
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:33
von Schicksal
Kennan
"Zeiten der Not verlangen solche Massnahmen.", antwortet Kennan selbstsicher, "Diese temporäre Massnahmen sind da, um die Bevölkerung zu schützen. Sicher werden einige protestieren, doch auch sie werden mit der Zeit erkennen, dass wir nur zu deren Sicherheit gehandelt haben."
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 22:47
von Mimoriga
"Ihr bürdet euch zu großer Verantwortung. Meine Hochachtung."
Ich lächle. Dann wende ich meinen Blick endgültig auf das Papier vor mir.
Es reicht, wenn ich ihm vom Exsequor- Siegel erzähle...
Erleichtert, mich wenigstens ein wenig meiner Aufgabe entsprechend beteiligt zu haben, lehne ich mich ein wenig zurürck und verfolge den Rest der Abstimmung.
Ob er wirklich der ist, der er vorgibt zu sein...?
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Do 13. Aug 2009, 23:51
von Arget
"Heh, 'wenigstens'..."
Ich will noch mehr sagen, doch stoppe ich, als ich die Stimme von Celestine höre, wie sie einem der Kandidaten Fragen stellt. Erst noch etwas starr, doch nach jeder Antwort und mit jeder weitren Frage selbstsicherer.
Interessant. In ihrer Stimme steckt eine gewisse... Erwartung zu stecken?
...
Sie scheint sich wohl sogar zu erfüllen.
"...nun, ich bin überrascht. Sie kann sich wohl doch ganz gut in diese Rolle versetzen."
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Fr 14. Aug 2009, 00:36
von Aiya
Wieso nur immer diese Neugierde? Amon atmete sichtlich tiefer durch wie ihm geraten wurde und er straffte seine Haltung. "Ich muss dringend hinein zu den Politikern. Ich muss Nachrichten abliefern. Oh wenn ich doch genug Zeit hätte Ihnen alles richtig zu erklären...nur wissen Sie es drängt. Es ist wirklich, wirklich eilig und darum bitte ich Sie aus ganzem Herzen mir zu sagen wohin ich gehen muss um meine Aufgabe erfüllen zu können. Nichts ist schlimmer als ein Wesen oder ein Ding ohne Funktion." Bettelnd sah er die Empfangsdame an und trat auf der Stelle. Man musste ihm die verzweifelte und eilende Dienerrolle auch entsprechend abnehmen. Daher sah er von sich aus bereits nach einem Weg wie es wohl weitergehen konnte.
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Fr 14. Aug 2009, 19:50
von Schicksal
Die Wahl
Kennan setzt sich wieder. Keiner der anderen Regenten hat noch Fragen für die Kandidaten. Der Administrator räuspert sich.
"Wenn keine Fragen mehr bestehen, werden wir fortfahren.", verkündet er, "Will irgendjemand seine Stimme ändern?"
Erwartungsvoll blickt er einige Regenten an. Die erste steht auf.
"Regentin Lyria Foy von Xur ändert ihre Wahl von Regent Cortelho zu Regent Kennan."
Kurz darauf folgen andere. Die mehrheitlich ihre Stimmen ebenfalls Kennan geben.
Der Empfang
Die Empfangsdame denkt sich, dass Amon etwas betreffend der Wahl bringen muss, was durchaus wichtig wäre. Sie entscheidet sich ihn passieren zu lassen, in Begleitung eines Wachen.
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Sa 15. Aug 2009, 01:17
von Mimoriga
In meinem Kopf drängen sich die Stimmen, die meines Vaters erklingt am energischsten.
"Sich zu enthalten vertritt eine derart passive Haltung, die ein von Bahlen nicht vertreten kann! Merk' dir das!"
Mehr und mehr stimmen für Kennan. Es steht gut für ihn und immer schlechter für Cortelho. Cortelho kenne ich nicht. Kennan dafür .... das eine oder andere Jahr mehr...
Schließlich erhebe ich mich.
"Ich stimme für Regent Kennan."
Jetzt ist es zu spät....
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Sa 15. Aug 2009, 14:39
von Schicksal
Die Wahl
Etwas verwirrt und überrascht blickt Kennan mit seinem unversehrtem Auge Celestine an während der Kongressadministrator unbeirrt die Stimmen notiert. Als auch der letzte Regent, der seine Stimme ändern wollte, dies getan hat. Gibt es eine kurzes Schweigen in welchem man nur das Rechnen des Administrators hört. Der Regent neben Celestine, ein Mann Mitte 30, hat auf einem Blatt Papier ebenfalls die Stimmen aufgelistet und seine Vermutungen wer wen in der Ersten Runde gewählt hat. Stimmen seine Zahlen, dann hat Kennan tatsächlich gewonnen.
Nach einigen Minuten räuspert sich der Administrator und verkündet das Resultat: "Nach den zwei obligatorischen Runden der Wahl zum Vorsitzenden des Kongresses des Freien Staates Atollia haben die Regenten, als Repräsentanten ihrer Inseln und derer Bevölkerung, Regent Ruben Kennan der Insel Colho gewählt."
Tosender Applaus erfüllt den Kongresssaal. Regent Cortelho erhebt sich und gratuliert Kennan während Assiz reklamiert und die Richtigkeit der Wahl in Frage stellt. Auch andere Regenten steigen in die Arena und wollen Kennan gratulieren. Dieser bedankt sich höflich, sucht jedoch mit dem Blick stets Celestine.
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Sa 15. Aug 2009, 17:51
von Aiya
Wieso nur immer wieder Wachen? Er mochte diese possierlichen Kerlchen einfach nicht. Wie die immer guckten. Als wäre ein jeder schuldig. Gut er war vielleicht unehrlich, aber dennoch musste die Wache ihn wohl kaum so stark mustern. "Lieben Dank", brachte er der Frau an der Rezeption entgegen und schnappte sich dann den Arm der Wache. "Beeilung, wir haben nicht ewig Zeit", macht er dem Mann Beine und eilt durch den Gang. Nachdenken, Amon, nachdenken. Was nun? Er stürzte beinahe Hals über Kopf in einen riesigen Saal herein und sah sich gehetzt um. Applaus erklang und es gab ein ziemliches Durcheinander. Beinahe perfekter Zeitpunkt. Es sah auch für die Wache so aus als würde Amon einfach nach seinem Herren suchen. Nur wen nehmen? Kam ihm ein guter Einfall? Nur die Gesichter sagten ihm alles nichts und Männer waren ihm wohl kaum froh gesinnt und würden ihm sein Vorgehen wohl kaum durchgehen lassen. Ein kurzer Blick striff eine schwebende Elfe sowie einen alten Mann. Dennoch brachte er diesen weniger Aufmerksamkeit entgegen. Was also nun? Da erblickte er die junge Frau, die er zuvor am Tag bereits auf dem Schiff gesehen hatte. Was nur hatte sie hier zu suchen? Er beschloss einfach alles auf eine Karte zu setzen. "Danke ich habe mein Ziel gefunden. Nett dass Sie mich so lange beschützt haben." Nickend ließ Amon die Wache los und machte sich auf in das Getümmel. So viel wie er derzeit an Glück für sich gepachtet hatte kam der Kerl ihm eh hinterher. Daher lief er eilig zu der jungen Frau und ging neben ihr auf die Knie. Es war recht eng in diesen Sitzreihen. Dabei dachte er immer die hohen Herren liebten Platz, Prunk und alles was golden war. "Herrin", begann er. "Ich habe eine wichtige Nachricht an Euch und ich bitte Sie mich nicht zu köpfen dass ich so spät gekommen bin...", faselte er und lehnte sich dann vor um flüstern zu können. "Bitte spielt mit, ich bitte Sie, ich habe keine Lust auf diese Wachen. Der fletscht sicher schon die Zähne...der zerreißt mich in der Luft. Ich bitte Euch Nachsicht walten zu lassen und mich ihm nicht auszuliefern." Seine treuen Augen sahen in die Iriden der jungen Frau und bettelten.
Re: Motu - Freier Staat Atollia

Verfasst:
Mo 17. Aug 2009, 07:12
von Mimoriga
Mich amüsieren die Verlierer einer Wahl jedes Mal aufs Neue. Bisher sind es stets die Erzählungen von Vater gewesen, die mich amüsiert haben, in denen bei jedem Beschluss Leute, die eine Niederlage nicht akzeptieren konnten, die Richtigkeit bezweifelten, was ein letzter verzweifelter Versuch war - mehr jedoch nicht.
Ein wenig zweifelnd, ob meine Wahl richtig war und wie Vater darauf reagieren wird, wenn er davon erfährt, beobachte ich, wie ein Abgeordneter nach dem anderen nach vorne geht um Kennan zu gratulieren. Dieser verschwindet mehr und mehr in einer Traube aus Menschen, daher beschließe ich zu warten und es zu genießen, das um mich herum immer weniger Leute sitzen.
Gerade mache ich mich auf den Weg nach vorne, weil dort nun immer weniger Leute stehen, als mich plötzlich ein junger Mann anspricht und vor mir auf die Knie geht.
Oh nein...
Sofort haben mich einige der Regenten im Blick und auch Kennans Blick brennt heiß in meinem Rücken. Der fremde Mann, den ich als den Mann am Hafen wiedererkenne, stellt sich lauthals als mein Diener vor -Seit wann habe ich verdammt nochmal Diener?!-, doch dann beugt er sich zu mir und es stellt sich heraus, dass er nicht etwa etwas für mich hat, sondern ich etwas für ihn. Ein Alibi.
Was bildet sich dieser Mann eigentlich ein? Sehe ich so harmlos aus? Und was will der von mir?!
Ich blicke hilfesuchend zu Alden und Patchouli, die jedoch genauso ahnungslos sein müssen wie ich.
"Ich weiß nicht, wer ihr seid, und was ihr von mir wollt,", beginne ich leise,
"Aber WIE OFT habe ich euch schon gesagt, dass ich kein In-die-Knie-gehen wünsche?! Und wie oft habe ich euch gesagt, dass ihr draußen oder in meinem Büro zu warten habt?!", fahre ich etwas lauter fort, sodass es Umstehende mit gutem Gehör vernehmen können.
"Ihr werdet mir euer derart verspätetes und chaotisches Erscheinen später in meinem Büro erklären,", etwas leiser, "so wie alles weitere."
Ich deute in Richtung Alden und Patchouli und winke Alden heran. "Bis dahin wird Alden euch in Empfang nehmen und ihr werdet euch nicht von der Stelle rühren, wenn er es nicht sagt. Habt ihr mich verstanden?" Ich sehe den Mann an, bin jedoch über seinen auffälligen plumpen Auftritt vor all den Regenten mehr als nur peinlichst berührt. So gebe ich ihm mit meinem Blick zu verstehen - und einem Blick zu der Wache - dass er besser tut, was ich ihm sage.
Alden kann hoffentlich noch mit seinem alten Degen umgehen...
Dem Wachmann nicke ich dankend zu.
"Ich habe noch zu tun," sage ich an meinen "neuen Diener" gewandt, "haltet solange diese Akten hier und seid unauffällig." Ich drücke ihm einem Stoß Akten in die Hand, die bereits jetzt gefährlich schwanken. Sie dürften nicht allzu leicht sein und ihm keinen Freiraum für Dummheiten lassen.
Für den Fall, dass er sie fallen lässt, habe ich mir auch schon eine Strafe ausgedacht.
Für den peinlichen Auftritt...
Ich nehme meine Tasche mit, in dem sich auch der Brief von Meg befindet - irgendetwas sagt mir, dass ich sie heute eng bei mir tragen sollte- und bewege mich dann in Richtung Arena, um meine "Pflicht" als Regentin zu Ende zu führen und dann diesen verdammten Raum endlich verlassen zu können.
Einfach winken und lächeln...
Bei Kennan angekommen, reiche ich ihm die Hand und mache einen Knicks.
"Ich gratuliere Dir, Ruben."