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Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
So 12. Jul 2009, 16:09
von Xelrath
"Aye,aye." Ich esse selbst meinen Teller auf. Danach lege ich die Teller übereinander und rufe nach dem Wirt, um zu bezahlen.
Nachdem ich bezahlt habe gehe ich selbst raus zum Stall, wo Kishari bereits ihr Tier gesattelt hatte. Ich gehe zu meinem Pony und beginne selbst aufzusatteln, nachdem ich im in altzwergisch 'guten morgen' gesagt habe.
Verfasst: So 12. Jul 2009, 16:09
von Anzeige
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Mo 13. Jul 2009, 16:36
von Aiya
Im Stall war es angenehm ruhig. Kurz sah Kishari zu Andreas herüber und fragte sich was er da gerade gesagt hatte, doch mit fremden Sprachen stand sie zumeist nicht sehr gut. Daher führte sie Korykos aus dem Stall heraus und befestigte im Licht ihren Packen. "Andreas", fragte sie einfach von draußen in den Stall hinein, da sowieso weit und breit keiner zu sehen war. "Sollen wir dem Rat des Mannes nachgehen und sehen, wie weit wir auf dieser Spur kommen? Wenn eine vermummte Gestalt sich zu verstecken sucht, wird sie doch wohl in den genannten Gegenden unter den Dieben und Schwarzhändlern schneller untertauchen können als sie es im freien Land vermag. Oder wollen wir erst zu dir und diese mögliche Spur abbrechen lassen?" Immerhin hatte sich der Zwerg dazu noch nicht geäußert.
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Mo 13. Jul 2009, 17:39
von Xelrath
"Ach.." Ich steige auf. "Nun, ich bin mir nicht sicher, ob wir auf solchen Wegen wandeln sollten. Schwarzhändler, Diebe, Mörder. alles das selbe Pack." Langsam lasse ich den Schnaubenden aus dem Stall treten. "Und auf so ein Niveau herunterzulassen, nur um etwas Zeit zu gewinnen, die uns sowieso nicht wegläuft."
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Di 14. Jul 2009, 09:14
von Aiya
Kishari überdachte sich Andreas Worte und nickte dann. "Vielleicht doch ein wenig gewagt, so ganz ohne entsprechende Ausrüstung." Sie stellte sich an Korykos Seite und stieg auf dessen Rücken. Große Schmerzen oder eine Unbehaglichkeit verspürte sie nicht, auch wenn sie darauf hätte wetten können. Wahrscheinlich hatte der Schlaf und das gute Frühstück seinen Teil getan ihren Körper vollständig auszuruhen. "Dann geht es wohl weiter, in deine Heimat." Fröhlich drehte sie ihren Hengst ein wenig im Kreis, ließ ihn sanft antraben und schlug den Weg zurück zur Hauptstraße der Stadt ein. "Wie hast du geschlafen, wenn du schon so schlecht geweckt wurdest?"
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Mi 15. Jul 2009, 16:27
von Xelrath
"Ach, sonst gut...Ja, es könnte riskant werden, wir können es aber gern versuchen." In meiner langsamen Wachheit ikommt mir der Vorschlag der Fähre immer interessanter vor.
Langsam trabe ich Kishari hinterher, überhole und nehme wieder die Führungsposition ein. Ich nehme einen fetzen aus meiner Tasche, auf der eine grobe Karte gezeichnet ist. "Ja, um dorthin zu kommen..Wenn man dem betrunkenen Mann glaubens schenken darf..Südlich..Rotlichtviertel..Fluss. Ah..."
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Fr 17. Jul 2009, 02:58
von Schicksal
Grenzstadt
Die Stadt scheint voll zu sein. Händler und Reisende halten an und nehmen Proviant auf, beim Grenzübergang werden Kontrollen durchgeführt und Zölle erhoben und vom Rotlichtmilieu torkeln einige Händler zu ihren Karawanen.
Das beständiges Raunen der Menschenstimmen, begleitet durch das Tosen des Flusses Nehir.
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Sa 18. Jul 2009, 19:34
von Aiya
Männer. Das nahm sich wohl nicht viel welcher Spezies sie angehörten. Da hatte der Herr Zwerg sich doch glatt schon wieder umentschieden. Kishari trabte ruhig hinter Andreas mit seiner Karte her und schaffte sich mit einem Blick über dessen Schulter einen Einblick in die Karte und ihre Umgebung. "Dann wohl doch die abenteuerliche Variante." Wie schön. Lächelnd bewegte sie sich im Sattel und führte Korykos durch die Menschenmenge. "Heute ist aber viel los", bemerkte sie und erkannte bald den Eingang zum Vergnügungsviertel. "Ich denke dort drüben wären wir richtig", gab sie mit einem Fingerzeig Andreas zu verstehen, da im allgemeinen Getöse die Worte schwer verständlich waren. Was sie wohl alles erwarten würde?
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
So 19. Jul 2009, 04:25
von Schicksal
Grenzstadt - Vergnügungsviertel
Tatsächlich wird die Menschenmennge immer wie dünner. Nur die letzten Nachtschwärmer wandern zurück in ihre jeweiligen Refugien. Casinos, Bordelle und ähnliches haben um diese Uhrzeit geschlossen. Alle Betriebe haben extravagante und oftmals provozierende Namen. Einige Fenster der Etablissements sind mit roten Tüchern verhangen.
Die einzigen die im Moment voll bei Sinnen zu sein scheinen sind diejenigen die gerade putzen. Sie beobachten Kishari und Andreas genau, als sie das Viertel kreuzen und in ihren Blicken ist zu lesen, dass sie genau wissen wohin das ungleiche Paar reist.
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Di 21. Jul 2009, 19:17
von Aiya
Ein schickes Vergnügungsviertel, ähnlich jeder anderen Stadt in der Kishari in ihrem bisherigen Leben gewesen war. Das Rot der verhangenen Fenster, Türen und manch ein Wimpel an einem Mast, sagte genügend aus. Jedes Kind wurde hiervon fern gehalten, wenn es sich um die Abendstunden handelte. Am Tag waren sie wohl die besten und fleißigsten Arbeiter wenn es darum ging alles zu säubern. Kishari trieb Korykos vorsichtig und bedacht vorwärts, während sie auf Andreas mit seiner Karte achtete. Was sich die Menschen um sie herum dachten war ihr gleichgültig. Von ihrem Aussehen her und ihrem Alter ließen sich nicht viele Schlüsse schließen. Nach und nach wurde der Weg länger und es schien als wolle die Straße nicht enden. Kishari hatte sich zu Beginn noch einen Spaß aus den Schildern der verschiedenen Betriebe gemacht, doch so langsam wurde jede noch so schlüpfrige Anspielung nur langweilig. Schließlich ließ sie die Zügel fallen und streckte sich ausgiebig im Sattel sitzend. Ihr Hengst würde dem Pony wohl gehorsam folgen.
Re: Ländereien - Fürstentum Avilion

Verfasst:
Mi 22. Jul 2009, 02:03
von Schicksal
Grenzstadt und Umgebung
Die Beiden sind inzwischen am Stadtrand angekommen. Von nun an führt ein staubiger Kieselweg in Richtung Süden. Der breite Fluss ist nur einige wenige Meter entfernt und spendiert ein wenig Frische. Etwas angenehmes wenn man bedenkt, dass hier der trockene Wind von der Wüste her ungebremst bläst. Die undichte Vegetation ist trocken und besteht mehrheitlich aus braunen Kiefern oder immergrünen Gebüsch. Der Boden ist trocken und an vielen stellen hat der Wind die Erde abgetragen und nur noch kahler Fels ist zu sehen. Kleine Sandhaufen bilden sich in Nischen und Ecken, Sand aus der Wüste, der durch die Winde über den Fluss getragen wurde. Die Sonne strahlt schon jetzt heftig auf das ungleiche Paar herunter.