Motu - Freier Staat Atollia




Der Kontinent, auf dem ihr eure Abenteuer erlebt.

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Mimoriga » So 23. Aug 2009, 01:02

Mit ein wenig Skepsis lausche ich den Worten des Mannes, der tatsächlich reumütig scheint. Ich lasse meinen Degen ein wenig sinken.
"Ich bevorzuge eigenartige Trupps. Sie haben sich gegenüber uniformen Gruppierungen als die widerstandsfähigeren erwiesen.", erwidere ich seine Anmerkung.
"Bitte verzeiht meine Unhöflichkeit, Amon. Mein Name ist Celestine de Bahlen, vielleicht wisst ihr es bereits und ich habe bisher nur schaurige Geschichten über blinde Passagiere gehört."
Eine Weile betrachte ich ihn. Seine Erscheinung wirkt recht eigenartig, wenn auch interessant.
Wenn ich seine roten Haare und seine grünen Augen betrachte, die mich an eine Schlange denken lassen, dann kann ich nicht sagen, welches der beiden Merkmale auffälliger ist.

"Nun erzählt, Amon, warum ihr hier seid. In ein Kongressgebäude, wie dieses hier, verirrt man sich nicht zufällig."
Mittlerweile versuche ich, weniger kühl zu wirken, doch ich halte meinen Degen weiterhin bereit.
Mimoriga
 

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Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » Mo 24. Aug 2009, 13:01

De Bahlen! Mit einem Blinzeln und einem längeren Blick auf Celestine stand Amon einfach nur da und schien nachzudenken. Jetzt wusste er zumindest woher sie ihm bekannt vorkam. Wenn man über jemanden viel Gesprächsstoff finden wollte, dann war man mit ihrem Namen immer gut beraten. Ihr Vater war weithin bekannt, wohl mehr durch seine eigenartige Art des Handelns. Seine Tochter kam ihm da wohl ziemlich gleich. Grinsend versuchte Amon freundlicher zu wirken und Celestine weniger anzustarren. Wobei sie das Gleiche gerade bei ihm getan hatte. Das war durchaus auffällig gewesen. Beinahe wirkten sie wie zwei Pferde, die sich umkreisten und darauf warteten, dass einer einen falschen Schritt wagte. Schließlich erwachte er aus seiner Starre und sah sich um, damit er die schweren Akten loswurde. "Ich bin einmal so frei und lege Eure Akten..." Er visierte den Tisch an. "...hier ab." Dann richtete er sein Kreuz wieder etwas und blieb weiter im Raum stehen. "Was ich hier suche? Nun zum einen war es die Hoffnung jemanden zu finden, der sich mit Politik auskennt. Ich denke damit war ich erfolgreich." Lächelnd sah er zu Celestine. "Nun würde ich nur noch gern wissen, ob Ihr mir vielleicht ein wenig helfen könntet. Mir geht es um das Attentat in Avilion. Ich selbst habe davon wenig mitbekommen, da ich zu der Zeit auf einem Schiff festsaß. Muss ein schreckliches Ereignis gewesen sein, doch das wisst ihr sicher besser als ich." Kurz pausierte Amon und überlegte ob das Gespräch so nun die bessere Wendung genommen hatte. "Mein innerster Wunsch ist es diesen reudigen Hund zu fangen und ihm eine Tracht Prügel zu verpassen. Die Königin zu befreien ist natürlich noch viel wichtiger." Vielleicht sollte er demnächst die Reihenfolge vorher überlegen. "Und da dachte ich, es wäre doch eine famose Idee wenn ich jemanden finden könnte, der mir helfen und dem ich helfen könnte bei diesem Unternehmen."
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Mimoriga » Mo 24. Aug 2009, 20:22

Amons Art mich anzusehen spricht Bände. Vermutlich denkt er soeben überdie vielen Geschichten nach, die man sich über uns erzählt.
Meine Arme verschränkend lausche ich den Worten Amons.
Politikerin...ich? ... Herr Gott... Was für Geschichten hat er gehört, dass er mich noch für eine Politikerin hält?...
Als er fertig ist, warte ich einen Moment mit einer Antwort und sehe Alden an, doch dieser scheint immer misstrauischer zu werden, denn seine Mimik ist zu neutral, um wahr zu sein.
"Das Attentat in Avilion war in der Tat furchtbar. Unter den Angreifern gab es mächtige Magier, von denen einer von ihnen noch immer auf der Flucht ist, nachdem die anderen unschädlich gemacht werden konnten. Und auch der Entführer Königin Amelias konnte mit jener entkommen, was ihm auch nur mit hoher Magie gelungen sein kann. Diese Dame hier war zu jener Zeit ebenfalls anwesend.", fahre ich mit einer Handbewegung gen Patchouli fort."
Den Umschlag erwähne ich natürlich noch nicht.
"König Daniel ist während des Attentats ermordet worden, vor den Augen der Menge. Er hatte keine Gelegenheit mehr, den Friedensvertrag zu unterschreiben. Also waren die Attentäter mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen den Frieden zwischen Asier und Ashqelon."
Ohne es zu merken bin ich in Grübelei gefallen. Nur ein Räuspern Aldens bringt mich in die Realität zurück.
"Als Regentin sind mir zur Zeit solange die Hände gebunden, bis der Ratsvorstand, der heute neu gewählt wurde, mir erlaubt, ebenfalls auf die Suche nach den Verantwortlichen zu gehen.
Ich wäre jedoch im Fall, dass mir die Erlaubnis erteilt wird, dazu bereit, euch zu engagieren, wenn ihr mir beweist, dass ihr fähig seid, Amon. Und vertrauenswürdig.", ergänze ich schließlich, vielleicht ein wenig zu kühl.
Auch wenn ich nicht die beste Diplomatin bin... ich lasse mir nicht auf der Nase herumtanzen...
Mimoriga
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » Di 25. Aug 2009, 12:45

Regenten, Politiker, Bürgermeister...Für Amon war das mehr oder weniger das Gleiche. Alles Menschen mit viel Macht und wenig Einfühlungsvermögen. Es war jedoch ein ziemlicher Schock als er von Celestine hörte wie schrecklich das Attentat wirklich verlaufen war. Es bildeten sich mehr Bilder vor seinem inneren Auge, mehr Erinnerungen mischten sich zusammen und seine Mimik deutete Schmerz und Verlust an. Sicher bedeutete ihm Avilion nicht sehr viel, denn es war nicht seine Heimat, doch wie viele Wesen immer so federleicht ihrem Leben beraubt wurden, dass war eine mehr als grässliche Fügung der Zeit. Amon versuchte nicht zu sehr in Gedanken zu versinken und hörte aufmerksam zu. Wenn es darum ging, dann war Kennan demnach Ratsvorstand geworden und würde grünes Licht für seine Reise geben können. Das dauerte sicher wieder ewig. "Wie gut sieht es denn aus mit Kennan? Wie lange kann es dauern, bis er Euch, oder eher unserer kleinen bunten Truppe, die Erlaubnis erteilt? Ich müsste dann je nachdem das Zimmer im Gasthaus verlängern." Somit zeigte er seine Bereitschaft an alles zu tun was notwendig war. Dann jedoch grübelte er ein wenig. "Soll ich irgendetwas beweisen? Ihr klingt so fordernd Celestine. Dabei ist es arg schwierig Vertrauen auf Anhieb zu beweisen, oder die eigenen Fähigkeiten. Oder gibt es eine Teststrecke? Oder gar ein Rätsel, eine schwer zu lösende Aufgabe?" Nun brachte er sie hoffentlich nicht auf dumme Gedanken.
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Mimoriga » Di 25. Aug 2009, 20:24

Die Nachrichten aus Avilion scheinen für Amon sichtlich schockierend zu sein.
Wenn er derart drein blickt... wirkt er nicht mehr abgebrüht...
Er zeigt sich zudem bemüht. Dennoch bringt mich sein hörbares Hoffen, ihm keine Aufgabe aufzuerlegen zum Schmunzeln.
"Eine Aufgabe wäre eine Idee. Und ein Rätsel natürlich auch", beginne ich, da mir seine sorgenvolle Miene nicht entgeht, "allerdings habe ich weder für das eine noch für das andere eine passende Idee."
Ein weiteres Mal sehe ich ihn an.
"Die Zeit wird uns einfach zeigen, wie vertrauenswürdig ihr seid, Amon. Und wie ihr was von euch preis gebt. Und auch Kapitän Ivean, mit dem wir reisen werden, wird es wissen. Was Kennan betrifft, kann ich die Lage nicht einschätzen. Er ist zwar ein alter Freund von mir, allerdings muss auch er sich an Vorschriften halten...verlängert also besser euren Aufenthalt."
Ich nicke ihm zu und versuche ein wenig zugänglicher zu wirken als in den letzten Minuten.
"Was mich noch interessiert, wäre, woher ihr eigentlich kommt? Ich habe noch nie so wilde Frisuren gesehen."
Oder vielleicht doch...?
Ich nicke in Richtung seiner Frisur.
"Nicht, dass ich etwas gegen eigenwillige Stile hätte..." füge ich schnell hinzu.
Zuletzt geändert von Mimoriga am Di 25. Aug 2009, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
Mimoriga
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » Di 25. Aug 2009, 20:42

Eine Aufgabe, gekoppelt mit einem Rätsel? Amon schwante Übles, doch alles wendete sich zum Guten. Er musste darauf achten nicht zu tief auszuatmen um seiner Erleichterung Luft zu machen. Celestine wirkte wie eine Frau, die jede seiner Bewegungen überwachte und auch in seiner Mimik lesen konnte wie in einem offenen Buch. Jedoch war eine Maske hier und zu dieser Zeit wohl mehr nachteilig als eine Bereicherung für ihn und sein Vorhaben. Im Moment klang alles mehr als gut. Er konnte wohl mit ihr reisen und der seltsamen Elfe, sowie Alden. Den Mann hatte er noch nicht wirklich durchschaut. Er wirkte recht alt, doch seine Zurückhaltung sprach Bände. Es war sicherlich kein Mann den man unterschätzen sollte. Von daher war es Amon ganz recht mit Celestine zu sprechen, auch wenn sie wie ein Eiszapfen wirken konnte. Über Kapitän Ivean wusste er auch so gut wie nichts. Es deuchte ihm als hätte er den Namen bereits einmal vernommen, doch es gab einfach zu viele Namen im Umlauf. Da achtete er nicht auf jeden besonders. Demnach würde er sich wohl einfach eine Zeit lang gesittet verhalten und sich von seiner guten Seite zeigen. Das konnte so schwer nun auch wieder nicht werden. Lächelnd nahm er die Worte über seine Haare entgegen. "Ihr wollt also mehr über mich wissen. Es würde mir schmeicheln wenn ich nicht wüsste, dass Ihr euch einen strategischen Überblick über mich verschafft." Mit einer Hand stützte er sich auf dem Scheibtisch ab und versuchte ein wenig Bequemlichkeit in seine Haltung zu bringen. Kerzengerade im Raum zu stehen erinnerte ihn immer an seine Zeit als Soldat. "Meine Heimat ist Avilion, oder genauer gesagt eines der weit entlegenen Dörfer. Mit der Stadt selbst habe ich wenig Bekanntschaft gemacht. Dennoch kann ich mich an den Uhrturm erinnern." Nicken rief er sich die Stadt vor das innere Auge. "Ich wuchs in bescheidenen Umständen auf. War der vierte Sohn in der Rankordnung und hatte daher wenig das Sagen. Ich verließ meine Familie als ich eingezogen wurde um meinen Dienst als Soldat zu bestreiten. Seitdem habe ich den Hof nicht mehr gesehen. Viel mehr hat es mich durch die Welt gezogen. Es gibt schöne Orte mit interessanten Wesen. Nunja ich will ja jetzt nicht zu viel plappern. Die Haare kämme ich einfach nicht. Dann braucht es nur etwas Wind und schon sehen sie so aus. Ist nichts weiter dabei." Er lehnte sich etwas vor und fasste eine Strähne von Celestines offenem Haar. "So geschmeidig sind sie jedoch sicher nicht mehr." Charmant lächelnd zog er seine Hand wieder zurück und tat so als könne er kein Wässerchen trüben. Immerhin konnte man nicht wissen, wann diese Frau ihren Degen wieder zückte.
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Mimoriga » Di 25. Aug 2009, 21:31

Unerwartet fängt Amon zu erzählen an. Als er den Uhrturm erwähnt, zögere ich kurz, weil ich nicht weiß, ob ich Amon von dessen Zerstörung erzählen sollte. Auch ich habe mich mittlerweile gesetzt und biete auch Patchouli einen Stuhl an. Bei Alden versuche ich es schon gar nicht mehr.
"Meine Knochen brauchen die Belastung...sonst morschen sie zu sehr...." pflegt er immer zu sagen.
Ich erfahre mehr von Amon als ich gedacht hatte.
Ein Soldat also... und er stammt von einem Hof...? Aus einer großen Familie... dagegen ist meine Familie wirklich sehr klein... besonders, wenn Vater mal wieder auf Reisen ist oder Mutter ihre Heilkunde auf den Inseln unterrichtet...
Seine Reiselust ist ihm anzuhören. Ein Punkt mehr, der für ihn spricht.
Er präsentiert sich in der Tat nicht schlecht - wenn auch sehr offen, wie ich beim Thema Haare feststelle.
Diese Unschuldsmiene... wir werden sehen, wie echt sie ist...
Aldens Miene hat sich kaum geändert. Man sieht ihm an, dass er aufmerksam zuhört, allerdings würde er einer starren Steinskulptur in nichts nachstehen.
Als wir bei dem Thema Haare angelangt sind, setzt Alden zu einer minimalen, kaum einsehbaren Bewegung an, als Amon einige meiner Haare befühlt. Ich lasse mir nichts ansehen und lenke über zu einem anderen Thema.
"Auch der Uhrturm hat große Schäden davon getragen... bedauerlicherweise, denn auch ich fand ihn recht prägend für das Bild von Avilion...", ich streiche mir die Strähne Haar zurück, "Nun... ihr sagtet, ihr habt auf einem Hof gelebt... ich kenne so etwas nicht.. was war das für ein Hof?"
Ich bin wirklich neugierig. Schon immer wollte ich diese "Höfe", die meist vor den großen Städten liegen, sehen. Ich habe sie mir stets idyllisch vorgestellt.
Mimoriga
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » Mi 26. Aug 2009, 19:38

Grinsend sah er zu Alden herüber. Dieser hatte sich doch um einen Millimeter bewegt, darauf wettete Amon regelrecht. Auch wenn er eine Statue imitierte. Ein wenig traf es ihn, dass der Uhrturm zerstört worden war. "Keinen Anstand haben diese Kerle und ich gleich einen Grund mehr den einen zu verfolgen und ihm eine Tracht Prügel zu geben. Wieso nur der Uhrturm? Hätte nicht das Ratshaus gereicht? Steht denn wenigstens der Brunnen noch?", fragte er interessiert nach. Er wusste noch, dass bei einem familiären Ausflug er seine Füße in dem Wasser gekühlt hatte. Das lange Laufen ohne Schuhe hatte sich auf den teils heißen Steinen nicht gut gemacht gehabt. In Erinnerungen wollte er jedoch nicht zu lange schwelgen. Da es sich alle im Raum einigermaßen gemütlich gemacht hatten und es Amon sich nicht traute sich auf den Schreibtisch zu setzen, lehnte er nur mit der Hüfte dagegen. An sich war ihm das lieber als sich zu setzen. Generell war ihm die Situation im Moment nicht so ganz genehm. Er war ungern im Mittelpunkt, es sei denn es ging um Frauen die ihn anschmachteten. Aber über sich zu erzählen und sein Leben in Worte zu packen, das tat er nur weil es wohl angebracht war, um zu zeigen wie zugänglich und vor allem umgänglich er war. "Nun, wenn es Euch interessiert." An sich zeigte Celestines Frage bereits wie unterschiedlich sie aufgewachsen sein mussten. Wenn diese Frau nicht einmal wusste wie ein Hof aussah. "Man stelle sich weite Ackerflächen vor, eine kleine Hütte mit dem Ehebett der Eltern in einer Ecke, der Küche in einer anderen Ecke und dem Aufenthaltsraum über die restliche Fläche verteilt. Wir Kinder haben auf den Bänken geschlafen, dem Boden oder wenn es im Winter zu kalt wurde in der Scheune auf dem Heuboden, gewärmt von den Tieren unter uns. Wir hatten Rinder, Hühner und Hasen. Ein paar dumme Schafe und Ziegen sowie Gänse, die den Hof besser bewacht haben als es ein Hund wohl könnte." Er überlegte was wohl noch wichtig war. "Es gab einen kleinen alten Brunnen aus dem das Wasser geholt wurde und eine Werkstatt. Mein Vater war zum einen an der Viehzucht beteiligt, doch seine Leidenschaft war das Jagen. Daher hatte er allerhand Bögen gefertigt und Dolche. Alles was man so braucht um ein Tier zu erlegen und es gewinnbringend auszunehmen. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu erzählen." Damit schloss er seine Ausführungen und sah Celestine an. "Da Ihr mich nun gut kennt biete ich das Du an. Erzählt mir doch etwas von Euch und dann kann ich Euch wohl auch duzen."
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Arget » Mi 26. Aug 2009, 20:34

Der ganzen Situation recht desinteressiert gegenüber, habe ich schon vor einiger Zeit begonnen einige der Akten im Raum durchzugehen. Nicht direkt aus Interesse für diese, eher weil es mir noch immer interessanter erscheint, als die Lebensgeschichte einer weiteren, unbedeutenden Persönlichkeit zu hören. Dementsprechend höre ich auch nur mit halbem Ohr der ganzen Sache zu und bekomme nicht mit, wie mir Celestine einen Platz anbietet und schwebe stattdessen neben dem Schreibtisch.
"Falls Ihr den Brunnen auf dem Palastplatz meint, dieser ist ebenfalls recht zertrümmert, wofür ich, wenn ich mich recht entsinne, nicht ganz unverantwortlich bin", werfe ich schließlich doch ein, ohne jedoch von den Akten aufzusehen.
Arget
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Mimoriga » Mi 26. Aug 2009, 21:43

"Über das "Du" sprechen wir später," beginne ich, "dennoch habt ihr auch das Recht, etwas über mich zu erfahren. Ich finde es übrigens bemerkenswert, wie man auf einem Hof lebt, denn ich kenne nur das Leben auf einer kleinen Insel, wie Bahlen eine ist."
Patchouli schwebt an dem angebotenen Stuhl wortlos vorbei, die staubigen Akten über Einwohner und Bündnisse scheinen es ihr angetan zu haben. Ein wenig schäme ich mich, weil ich ihr als meinem Gast wenig Aufmerksamkeit entgegen bringen kann.
Alden scheint dies zu bemerken und wendet sich Patchouli zu, um ihr gegebenenfalls Erklärungen zu geben, denn die Akten sind nach seinem eigenen, recht eigensinnigen, System geführt.
"Bahlen ist eine der nicht ganz großen, aber auch nicht kleinen Inseln Atollias.", fahre ich fort, "Die Stadt Bahlen als solche ist recht überschaubar. Man kann sich nicht verlaufen...Was meine Familie betrifft...
Meine Mutter ist Heilerin und reist viel zwischen den Inseln umher, um zu lehren. Mein Vater hingegen hat nichts als Politik im Kopf und hat früh angefangen, mich in diese Richtung zu bringen..."
-Glaube ich....- Ich allerdings pflege es, zu reisen. Das... war schon immer so... Meine Mutter stört es nicht, sie meint, es sei gut für meine Gabe zu heilen, wenn ich viel herum komme. Mein Vater hingegen... betrachtet es als sinnlos..." - So genau weiß ich das gar nicht... -
Ich ziehe es vor, zunächst nichts von meinem Black Out zu erzählen. Amon muss nicht unbedingt wissen, dass ich mich an mein Leben vor meinem 16. Lebensjahr nicht erinnere.
"Insgesamt ... kann man sich wohl gut auf Bahlen erholen...die Menschen dort haben begonnen, sich für Kur-Urlaube auszurüsten...", schließe ich meine Erzählung ab.
Mimoriga
 

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