Motu - Freier Staat Atollia




Der Kontinent, auf dem ihr eure Abenteuer erlebt.

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Schicksal » Mi 29. Jul 2009, 20:17

Die Stadt
In der Nähe des Hafens gibt es eine hohe Anzahl Herbergen und Gasthäuser. Nur natürlich wenn man bedenkt, dass am Hafen die meisten Reisenden ankommen. An den Hauptstrassen sind die teuersten und luxuriösesten Gasthäuser. Umso weiter man sich von ihnen entfernt und in die Seitenstrassen geht, desto günstiger werden sie.
Schicksal
 

von Anzeige » Mi 29. Jul 2009, 20:17

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Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » Mi 29. Jul 2009, 23:15

Amon hielt sich weiter auf seiner Strecke durch die Nebengassen. Schließlich fiel ihm ein knarrendes Schild ins Auge. <Zur Meduse> Sehr charmant. Mit Mahin im Schlepptau begab er sich zu dem gedrungenen Altbau, der jedoch liebevoll restauriert und auf Hochglanz gebracht worden war. Es war eine ruhige Herberge nahe des Hafens, oder viel mehr ein Teil des Hafens. So schloss die Rückwand direkt mit der Hafenlinie ab, sodass man aus dem Fenster ins Wasser fallen konnte. Dafür waren diese Zimmer am Wasser wohl angenehm gekühlt, wenn auch etwas feucht. Ein Stall schloss an das Gebäude an und genau das war Amons vorrangiges Ziel. Er stellte Mahin eine Box zur Verfügung, nahm ihr Sattel, Zaumzeug und jegliche Last ab und begann sie zu frisieren und ihr Fell mit einer Hand voll Stroh zu rubbeln. So lange auf dem Schiff war die Stute sicherlich mehr als froh solch eine angenehme Massage abzubekommen. Noch einen Eimer mit frischem Wasser gesucht, sowie einen Apfel und seine Schönheit war rund um glücklich und zufrieden. "Na da strahlt doch wieder jemand." Ein Stupser mit dem Zeigefinger gegen die weichen Nüstern und Amon verabschiedete sich mit einem Lächeln von Mahin. Auf der rechten Schulter trug er nun die Schwerter und seinen Rucksack. Durch die Stalltür wieder nach draußen gelangt blieb nun nur noch die Eingangstür der Herberge. Zufrieden stapfte er in den Raum hinein und sah sich um. "Einen schönen Tag den Damen und Herren", begrüßte er alle Anwesenden und suchte sich eine leitende Persönlichkeit, die ihm ein Zimmer zuweisen würde.
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Schicksal » Fr 31. Jul 2009, 00:50

Zur Meduse
Die Türe führt in das Erdgeschoss eines Treppenhauses. Eine weitere Türe führt in die einzige Wohnung im Erdgeschoss. Sie ist offen und man kann Kinder lachen und toben hören.
Neben der Türe sitzen zwei ältere dickliche Frauen, die über irgendwas diskutieren. Ihr Akzent ist zu stark damit Amon was versteht. Eine der Frauen blickt kurz Amon an, hebt dann ihren Gehstock und klopft an den Türrahmen. Kurz darauf kommt eine junge Frau aus der Wohnung, die sich ihre Hände an einer Schürze abtrocknet.
Ihre ihre dunkelbraunen leicht mandelförmigen Augen betrachten Amon forschend. Schliesslich fragt sie: "Wie kann ich Ihnen behilflich sein, Fremder?"
Schicksal
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » So 2. Aug 2009, 12:47

Welch süßes kleines Haus. Amon stand in dem Wohnraum und hatte die zwei älteren Damen nur kurz eines Blickes bedacht. Ihr Gespräch war ihm nicht zugänglich, dafür nuschelten sie zu stark. Oder vielleicht war es auch ein Akzent, den er nicht verstand. Aber nuscheln taten sie ebenfalls. Bei dem Schlag von dem alten starren Stock glitt Amons Blick direkt zum Türrrahmen, worin eine hübsche junge Frau erschien. Er lächelte sogleich charmant und neigte bedächtig zum Gruße das Haupt. "Einen lieben Gruß die Dame. Zuerst möchte ich mich vorstellen, um nicht weiter ein Fremder zu sein. Mein Name ist Amon. Ich würde gerne ein Zimmer nehmen, um mich von der Reise zu erholen und wohl auch um den Geruch von der weiten See loszuwerden." Er rümpfte über sich selbst kurz die Nase und ließ ein entschuldigendes Lächeln im Raum stehen. "Meine treue Stute habe ich bereits in eurem Stall untergebracht und habe sie verpflegt. Ich hoffe das war nicht zu voreilig." Auch wenn er nicht im besten Hause aufgewachsen war, so hatte er mit der Zeit gelernt möglichst freundlich und charmant die Worte zu wählen. Wer dumm wirkte wurde leichter übers Ohr gehauen. Hin und wieder nutzte er das auch aus. In einem Moment wie diesem jedoch, wo man eine Dienstleistung zu einem angenehmen Preis erwartete, war es fehl am Platz.
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Schicksal » So 2. Aug 2009, 20:02

Zur Meduse
Kurz betrachtet die Frau Amon zweifelnd an, doch dann verziehen sich ihre sanft geschwungenen Lippen zu einem Lächeln und sie schüttelt leicht den Kopf. Sie dreht sich um und geht zur Treppe und gibt Amon mit einem Handzeichen über der Schulter zu verstehen, dass er ihr folgen soll.
Nun kann er auch erkennen, dass sie ein simples vanillegelbes Kleid aus leichtem aber billigen Stoff trägt. Es ist ärmellos und endet etwa auf Kniehöhe.
Sie führt Amon in den zweiten Stock und einen Gang entlang zu einer Türe. Diese öffnet sie und lässt Amon reinblicken. Das Bett ist simpel. Es hat noch einen Schrank und einen Spiegel.
"Es liegt auf der Schattenseite des Gebäudes, ist daher schön kühl. Vom Fenster aus kann man auf den Hafen blicken. Waschräume sind im Untergeschoss.", berichtet sie routiniert mit einem leichten Akzent, "Die Nacht kostet 25 Bronzemonedas im voraus. Essen servieren wir keines. Keine Ausgangssperre, Sie können kommen und gehen wenn Sie wollen. Sobald es dunkel wird jedoch abschliessen."
Schicksal
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Mimoriga » Mo 3. Aug 2009, 01:23

Endlich sind wir im Hafen Motus gelandet. Schon höre ich, wie die Mannschaft durch Rufe das Abladen des Schiffes koordiniert. Ich stehe auf und sehe durch ein Bullauge des Schiffes auf die Stadt.
Lange schon bin ich nicht mehr hier gewesen.
Ob die Nachricht des verschwundenen Regenten von Motu bereits hier angelangt ist? überlege ich, als mir Samir unweigerlich ins Gedächtnis kommt.
Patchouli scheint noch immer zu schlafen, dennoch beschließe ich jetzt, sie zu wecken.
Gleich werde ich mit dem Kapitän zusammen zur Hafendirektion gehen müssen. Vielleicht ist es besser, wenn sie mitkommt.
"Patchouli... bitte wacht auf, wir sind da." beginne ich sachte, dann werde ich etwas nachdrücklicher.
"Bitte wacht auf, Patchouli, wir müssen uns melden."

Kapitän Ivean tritt schließlich nach einem sachten Anklopfen ein.
Ich nicke ihm zu, um ihm zu bedeuten, dass wir ihm gleich folgen werden.
Seine Antwort ist ein spärliches Nicken.
Spärlich wie jedes Mal, wenn es um Formalitäten geht, die er selbst gerne umgehen würde.
Mimoriga
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » Mo 3. Aug 2009, 12:12

Was ein süßes Lächeln. Vergnügt folgte Amon der jungen Frau durch das Haus und hielt den Blick die Treppen herauf auf den sanft geschwungenen Waden und die zierlichen Knöchel beschränkt. Es war einfach zu verführerisch. In einem langen Gang endend eröffnete sie eine Tür zu einem simplen Zimmer. Amon warf einen Blick herein und nickte dann. "Sehr schön. Genau das habe ich gesucht", sagte er lächelnd und trat in das Zimmer ein. Er drehte sich herum und nickte der jungen Frau zu. "Das Geld im Voraus, Sekunde..." Er stellte seine Schwerter und seinen Rucksack am Bettende ab und suchte in einer Seitentasche nach den fünfundzwanzig Bronzemonedas die gefordert sind. "Hier haben wir sie schon." Amon überreichte das Geld an die junge Frau mit einem charmanten Lächeln und dankte ihr. Unten waren die Waschräume demnach. Dann wusste er doch wo er gleich hin verschwand. "Und wird es Nacht, wird abgeschlossen. Alles klar, wird gemacht."
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Schicksal » Mo 3. Aug 2009, 21:27

Zeit und Wetter
Die Sonne hat den Zenit überschritten. Die Uhren an den Hauptplätzen wie den Hafen oder dem Kongressplatz zeigen, dass es bereits 13 Uhr gewesen ist. Die Sonne strahlt beständig weiter. Doch im Nordosten sind Wolken zu sehen.

Zur Meduse
Die Frau lächelt Amon dankend zu als sie das Geld entgegen nimmt. Kurz zählt sie das Geld und steckt es dann in eine Tasche der Schürze, danach fährt sie sich kurz durch das samtige schwarze Haar und streicht es hinter ihr Ohr.
"Falls Sie was brauchen, ich bin unten.", mit diesen Worten deutet sie eine Verbeugung an und geht wieder runter.
Schicksal
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Aiya » Mo 3. Aug 2009, 22:46

Amon nickte bedächtig und begleitete die junge Frau bis zur Tür, um diese dann zu schließen. Seufzend fuhr er sich durch die Haare und zerwühlte sie noch stärker. Was nun? Er ging zum Fenster und öffnete es, um in den Hafen hinaus zu sehen. Immerhin war es hier kühl und schattig, wenn auch ein wenig salzig und feucht. Gähnend streckte er sich und ging zu seinen Sachen herüber, suchte sich ein neues Hemd in einem satten Schwarz heraus, sowie eine frische schwarze Hose und einen Ledergürtel. Die Kleider waren aus feinem Stoff gewoben, eine herrliche Summe hatte es ihn gekostet, doch Mann wollte auch nach außen etwas darstellen. Dann stiefelte er mit einem Tuch über der Schulter aus dem Zimmer, schloss es ab und ging die Treppen herab. Am Erdgeschoss direkt weiter ins Untergeschoss lenkten seine Schritte ihn gezielt zu den Waschräumen. Dort konnte er sich in aller Ruhe entkleiden, sich und seine schmutzige Kleidung waschen und wieder neu einkleiden. Seine Finger fuhren über seine Wangen. Weich wie eh und je. Schrecklich wenn er sich an die Zeiten erinnerte, da er als unmännlich oder gar feminin beschrieben wurde. Nun war es beinahe eine Genugtuung keine Narben vom Rasieren davonzutragen und vor allem weniger Arbeit zu haben. Mit einigem kräftigen Rubbeln waren die Haare fast trocken und er setzte seine Brille wieder auf und schob sie auf die Stirn. So ließ es sich leben. Seine Schritte führten ihn flink die Treppen herauf, um die feuchte Kleidung im Zimmer zu verteilen. Irgendwie würden sie schon trocknen. Danach nahm er seine Geldbörse an sich und verließ seine Gaststätte, um sich in der Stadt umzusehen. Vielleicht doch den Weg zum Hafen zurück. Irgendwo würde doch irgendjemand mehr über die Vorkommnisse wissen.
Aiya
 

Re: Motu - Freier Staat Atollia

Beitragvon Arget » Di 4. Aug 2009, 00:02

Kiafa hynne mea?
"...chouli..."
Pagle tes yor.
"...acht auf, Patch... ...melden."
...
"...rrha num wa kiafa hynne yor..."
Widerwillig drehe ich mich zur Seite, mein Buch fest an mich gedrückt wie einen Teddybär und mit noch geschlossenen Augen.
"...macht die Versuche... schonmal ohne mich...", murmle ich müde, fange aber aus Reflex an zu blinzeln und mir den Schlaf aus den Augen zu reiben.
"Muss ich denn immer alles... oh."
Vor mir steht eine sehr verblüfft wirkende Madame de Bahlen. Vor meinen Augen spielen sich im Schnelldurchlauf aber nochmal die Ereignisse ab, bevor ich scheinbar bewusstlos umgefallen bin.
"Ehm, err... Entschuldigt, was habt Ihr gesagt?", frage ich schließlich mit Schamesröte im Gesicht, während ich mich aufsetze.
Arget
 

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