Die Hohe See




Der Kontinent, auf dem ihr eure Abenteuer erlebt.

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » Mo 15. Feb 2010, 00:19

Kapitän Ivean
Er über nimmt das Steuer nun selber und beginnt mit einem Ausweichmanöver, dabei brüllt er der frisch bewaffneten Oberdeckmannschaft einige Befehle betreffend den Segeln zu. Schliesslich wendet er sich wieder der Regentin zu:
"Mylady, wir sollten in der Lage sein, dieses Schiff auszuweichen, aber zu eurer eigenen Sicherheit bitte ich Sie in ihre Kajüte zu gehen.", bittet er sie in besorgtem Tonfall.
Schicksal
 

von Anzeige » Mo 15. Feb 2010, 00:19

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Re: Die Hohe See

Beitragvon Aiya » Mo 15. Feb 2010, 17:40

Die Matrosen an Deck ausgestattet mit Säbeln, der Kapitän übernahm das Steuer. Amon sah auf die Szenerie herab und doch fesselte ihn der Anblick des gegnerischen Schiffs weitaus stärker. Zumindest stark genug um zu bleiben wo er war. Statt den Kopf zu verlieren und sich mit einer Waffe zu stärken ließ er seinen Blick über die Gewässer und ihre Farbe streifen. Er versuchte in den Wellen zu lesen. Ihr Kurs steuerte stärker auf die hellere Wassermasse zu. Ivean ersuchte die Flucht im flachen Gewässer. Ein wenig nach vorn gelehnt schätzte Amon die Tiefen des Wassers ab. Sofort machte er sich an den Abstieg und versuchte nicht mit den spannenden Seilen des Segels zu kollidieren. Die letzten Meter ließ er sich schlicht fallen und suchte den Kapitän auf. "Die Wassermassen unterscheiden sich stark in ihrer Helligkeit. Wenn wir zu weit nach Backbord querab driften könnten wir auf eine Sandbank auflaufen. Unser jetziger Kurs scheint der Sicherste. Wir haben gut zwei Meilen niedrigen Wasserstand voraus. Das gegenrische Schiff ist noch gut anderthalb Meilen entfernt. Bewaffnung ist noch unbekannt", informierte er Ivean und sah sich kurz um. "Wie lautet der Befehl Kapitän? Bewaffnung oder zurück auf den Aussichtsposten?" Diesmal würde er dem Offizier das Fernrohr abnehmen, wenn er es nicht weiter brauchte.
Aiya
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » Mi 17. Feb 2010, 00:29

Die Naevi
Die ganze Mannschaft starrt aus Angst oder Erwartung, dass sich nähernde Schiff an.
Der Kapitän will Amon danken wird jedoch von einem unerwarteten Kampfgeschrei unterbrochen.
Piraten sind gerade die dem Piratenschiff abgwandte Seite des Schiffes hochgeklettert.
Schaut man auf dieser Seite über die Reling wird man verschiedene Fässer erkennen, die mit Algenflechten getarnt waren. Diese Piraten sind doch wohl cleverer als erwartet.
Schicksal
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Aiya » Mi 17. Feb 2010, 16:13

Kampfgeschrei? Amon wandte seinen Blick in die entsprechende Richtung und runzelte die Stirn. Wie kam von dort wie aus dem Nichts ein Mensch? Die Fässer konnte er aus seiner momentanen Position nicht erkennen und dies machte den Auftritt mysteriös. "Ich denke ich hole meine Schwerter. Wie gesagt, immer den Kurs geradeaus", meinte er kurz und wartete nicht mehr auf einen Dank von Ivean, um zum Mannschaftsdeck zu gelangen. Seine Schwerter fand er genau da wo er sie zurückgelassen hatte. Die beiden Riemen, welche die Schwertscheiden trugen, band er über Kreuz. Gewappnet suchte er den Weg zurück an Deck und ließ das neue Bild auf sich wirken. So knapp nach dem Auslaufen einen Überfall mitzuerleben war etwas Neues, eine Schlacht jedoch nichts Ungewöhnliches.
Aiya
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mobius » Mi 17. Feb 2010, 21:48

Meine Miene versteinert sich. Ich hatte von solchen Piraten gehört doch noch nie gesehen. Kurz schwinge ich den Säbel einige Male um ein Gefühl für ihn zu bekommen und dann stürze ich mich in den Kampf.
Mobius
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mimoriga » Sa 20. Feb 2010, 00:36

Ein wenig enttäuscht bleibe ich einen Augenblick lang stehen und überlege, ihm einen Kompromiss vorzuschlagen. Jedoch werde ich von Amon unterbrochen. Dieser gibt die verschiedenen Wasserverhältnisse an. Ich beschließe, mich vorerst zurückzuziehen. Ivean hat wichtigere Dinge im Sinn, als nun auch noch diskutieren zu müssen. Ich ziehe mich wortlos zurück.
Keine Zeit für Heldentaten...

Gerade an der Tür zu meiner Kajüte angekommen, ertönt ein gellender Kampfschrei, der nicht von unseren Leuten gekommen sein kann. Mich durchfährt es eiskalt, dennoch ziehe ich meinen Degen.
Hin und her gerissen stehe ich an der Tür zur vermeintlichen Sicherheit
Nein...dieses Mal muss ich mich zurückhalten!...
- und verschwinde schließlich in dieser.
In der Kajüte lehne ich mich an die Tür und lausche angestrengt, während ich spüre, wie mir das Herz bis in den Rachen hinaufschlägt.
Zwar werde ich nicht mitkämpfen... aber ich werde mich wehren, denn niemand soll meinetwegen abgelenkt werden...!
Mimoriga
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » Sa 20. Feb 2010, 17:30

Zeit und Wetter
Einige Stunden sind seit dem Ablegen schon vergangen. Die Sonne hat den Zenit schon hinter sich gelassen. Inzwischen ist es wohl etwa drei Uhr.
Die Sonne strahlt weiter beständig auf die beiden Schiffe hinab.

Das Enterkommando
Sie sind gute Kämpfer und den meisten an unerfahrenen Matrosen überlegen aber weitaus zu wenige um das Schiff zu übernehmen. Doch ist dies auch nicht ihr Ziel. Gezielt steigen einige Piraten auf den Mast und schneiden Seile durch umd die Segel zu sabotieren.

Das Piratenschiff
Kommt jetzt näher.
Schicksal
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mobius » Sa 20. Feb 2010, 17:49

Parieren.
Ausweichen.
Parieren.
Zurückstossen.
Zustechen.
Ausweichen.
Schnittwunde.
Neue Narbe.
Parieren.
Parieren.
Ausweichen.
Zuschlagen.
Ausweichen.
Zustechen.
Parieren.
Parieren.
Parieren.
Nach Hilfe suchen.
Parieren.
Amon erblicken.
"Hey, Rotschopf!", rufe ich dem Schwertmann zu während ich wieder einen Schlag pariere, des Piratens Schwert blockiere und ihm einen kräftigen Faustschlag im Gesichtentlade, nur um sofort einem anderen Schwerhieb ausweichen zu müssen.
Mobius
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Aiya » So 21. Feb 2010, 15:36

Kämpfe, die Herausforderungen des Lebens. Einen Moment dehnte Amon seinen Hals und die Arme. Dann sah er Celestine hinterher, die sich doch entschied unter Deck zu gehen. Ein Schmunzel huschte über sein Gesicht. Dass sie ihren Degen gezogen hatte, war nicht unbemerkt geblieben. Dennoch schien das Deck nun mehr Aufmerksamkeit zu bedürfen. Er eilte zur Reling, an der sich ein Enterhaken in das Holz schnitt. Die Piraten waren hier noch nicht bis hinauf gekommen. Mit einem Hieb seines rechten Schwertes unterbrach er die Kletterkunst und zerschnitt das Seil. "Ich hoffe ihr könnt nicht schwimmen", brummte er nur bei einem Blick über die Reling und duckte sich bei einem Schlag von der Seite. Wie es aussah gab es nicht die Möglichkeit weitere Seile zu kappen. Deren Besitzer waren schon an Bord gekommen. Mit einer Drehung wich Amon dem nächsten Schlag aus, dann parierte er das andere Schwert. Austesten durch Parieren. Zurückweichen. Ducken. Unten bleiben, dem Gegner die Beine wegziehen. Den Fall beobachten, dabei wieder aufrichten. Den Körper am Boden mit einem Fuß fixieren. "Sollen wir sie töten oder nur bluten lassen?", fragte er in die Runde und hörte dann seinen Namen in dem Gewirr. Es war...Salo. Dieser schien in der Klemme zu stecken. "Wie hast du das denn gemacht?", fragte Amon überrascht und trat dem am Boden liegenden Piraten mit dem Fuß gegen die Schläfe und beförderte ihn in die Traumlande. Mit zwei Schritten war er bei Salo und nahm sich zwei seiner Gegner vor. Reizen. Ausweichen. Ausweichen. Ducken. Springen. Schwertschlag rechts, links, rechts. Ausweichen. Fußtritt. Faustschlag. Ellenbogenstreich. Ducken. Ausweichen. Kinnhaken. Schwertangriff auf Brusthöhe. Wenn das so weiterging würde es anstrengend werden. Mit einem neuen Blick erkannte er das Vorhaben der Piraten. "Oh scheiße. Die Segelseile! Verteidigt unsere Fahrtgeschwindigkeit! Nutzloses Matrosenpack", fluchte er vor sich hin und entledigte sich eines Angreifers mittels Ellenbogenschlags in die Front.
Aiya
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mimoriga » So 21. Feb 2010, 18:26

"Oh scheiße. Die Segelseile! Verteidigt unsere Fahrtgeschwindigkeit!..."
Was haben sie vor.... wollen sie das Schiff erobern...? Oder planen sie eine Entführung?...
Mit klopfendem Herzen lausche ich angestrengt. Oft sind es die Schreie unserer Mannschaft, die zu hören sind.
Daraus schließe ich, dass es nicht besonders gut für uns aussieht.
Ich will mich nicht verstecken....
Urplötzlich knallt es an der Tür. Vermutlich ist jemand gegen die Tür geworfen worden.
Meine Hände, in denen der Degen stichbereit liegt, zittern.
So unauffällig wie möglich öffne ich die Tür, nur eine Degenklinge breit.
Mimoriga
 

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