Die Hohe See




Der Kontinent, auf dem ihr eure Abenteuer erlebt.

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » Fr 20. Nov 2009, 00:44

Die Hafeneinfahrt
Die Bucht ist natürlich und nicht besonders tief, hat aber eine grosse Öffnung zum Meer. Daher hat man vor Jahrhunderten, vielleicht schon Jahrtausenden, den imposanten Wellenbrecher erbaut. Mit Felsen und geröll aus den Steinbrüchen der Zwerge weiter im Norden hat man ein Fundament errichtet, dass aus dem Wasser ragt und an dem die Wellen zerschellen und keinen Weg in den Hafen finden. Auf diesem Fundament errichtete man später hohe Mauern, an diese wurden anschliessend Wachtürme und Abwehranlagen angebaut und als letztes wurden an den beiden Enden der Wellenbrecher, die gleichzeitig die Öffnung in den Hafen bilden, die zwei imposanten Türme erbaut. Sie scheinnen nie zu enden und bis zu den Wolken zu ragen als das Handelsschiff zwischen ihnen hindurchfuhr. Andere Schiffen folgen dem Handelschiff andere waren davor wieder andere fahren aus dem Hafen hinaus.
Es herrscht reger Verkehr. Auch innerhalb des Hafens wo kleine Schiffe die langen Wege über die unzähligen Docks abkürzen indem sie die Ware quer durch die Bucht fuhren. Die Küste war gesäumt von Docks, angelegten Schiffe, viele von ihnen von der Marine, Lagerhallen und Silos.
Der Hafen war vielleicht nicht so gross wie der von Avilion, doch seine rundliche geschlossene Form wirkte viel beengender auf die Besucher ein, als der grossräumige langezogene Hafen Avilions jemals vermochte.

Das Schiff
Kurz hatte die Frau noch interessiert, wenn auch unauffällig, dem Gespräch Kisharis und Arans gelauscht, steht jedoch als das Schiff in die Bucht einfährt auf und verlässt das Deck in Richtung Lagerräume. Die selbe Treppe kommt dafür der Mann im braunen Umhang hoch.
Der Kapitän liess das Schiff in den Hafen gleiten, während ein Matrose mit Flaggen mit einem Hafenposten das Dock ausmachte, wo das Schiff anlegen würde.
Schicksal
 

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Re: Die Hohe See

Beitragvon Aiya » Fr 20. Nov 2009, 16:20

Erleichtert seufzend betrachtete Kishari das Näherkommen des Hafens. Ihre Hände hielten sich ein wenig verkrampft an der Reling fest, doch auf ihren Lippen lag ein ehrliches Lächeln. "Endlich", flüsterte sie und sah dann jedoch kurz zu der verschwindenen Blonden zurück. Deren gruselige Geschichte hatte sich noch immer nicht aus ihren Gedanken gekämpft. Ein Schauder lief ihren Rücken herab, doch sie konnte sich an dem Anblick des chaotischen Verkehrs gut ablenken. "Beeindruckend", war das einzige Wort das dabei über ihre Lippen kam. Sie sah zu Aran auf und wandte den Blick dann der Gestalt im braunen Umhang zu. "Wir sollten vielleicht ohne Zeitverlust zum Prinzen weiterreiten. Je länger wir warten, umso schwerer wird es irgendeine Spur zu finden und diese verfolgen zu können." Nun hatte sie sich wieder gefasst und beobachtete weiterhin den Fremden.
Aiya
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mobius » Fr 20. Nov 2009, 19:31

Nachdenklich betrachte ich die imposanten Türme der Hafeneinfahrt.
"Ihr habt wohl recht.", antworte ich in nachdenklichen Tonfall und erzähle ihr dann aus meinem Fachwissen, "Wusstet ihr, dass diese Türme nicht nur militärische Zweck erfüllen? Es sind auch Leuchttürme die die unzähligen Schiffe ins sichere Heim geleiten."
Mobius
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Aiya » Sa 21. Nov 2009, 23:43

Kishari sah Aran einen moment lang ratlos an. "Die Geschichte ist weitaus angenehmer", führte sie an und sah dann ebenfalls zu den imposanten Bauten. Die gruseligen Bilder verschwanden endlich aus ihren Gedanken. "Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir uns duzen könnten. Nun da wir wohl eine längere Reise zusammen antreten würde es sich anbieten. Zudem fühle ich mich dann sicherer. Bei MyLady erwarte ich nach zehn Metern von Dieben überfallen zu werden, nur weil sie Euch Glauben schenken was meinen Reichtum betrifft. Ich hoffe dies widerstrebt Eurer Erziehung nicht zu sehr." Ein wenig frech wirkte ihr Blick. Dabei würde sie wohl selbst ein wenig daran zu knabbern haben Aran zu duzen. Er war einfach genau wie einer dieser Adeligen und durch das Siezen erhielt sie sich den Abstand zwischen ihnen. Dennoch trennten sie Welten voneinander, selbst wenn sie sich duzten. Diese Gedanken bei Seite und die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart. "Wir sollten dann wohl unsere Tiere holen und unsere Reise fortsetzen."
Aiya
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » So 22. Nov 2009, 16:29

Das Schiff
Nach einigen Manövern legt das Frachtschiff an einem steinernen Steg an. Taue werden geworfen und zu Befestigung des Schiffes verwendet. Die Rampe wird ausgefahren und kurz darauf beginnt das entladen des Frachtraumes.
Dabei ist die blonde Frau eine der ersten die das Schiff verlässt. Dabei schultert sie eine Reisetasche fast so gross wie sie selber.
Schicksal
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » So 31. Jan 2010, 20:03

Die See
Rundum gute Visibilität, sanfte Wogen und guter Wind. Perfekt um zu reisen.
Schicksal
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Aiya » So 31. Jan 2010, 23:02

Da hatte sich Amon wohl in der Art der Faltung vertan. Jedes Schiff ein neuer Kapitän und neue Sitten. Dankend nickte er dem Offizier zu. "Danke. Noch einen Anranzer mehr am heutigen Tag und ich fliege sicher von Bord", meinte er kurz und machte sich dann an den Abstieg, um Ivean aufzusuchen. Er wartete ab, dass der Mann Zeit für ihn hatte und präsentierte dann die perfekt gefaltene Flagge. Auch wenn es ihn reizte, so zügelte er seine Neugierde wieso sie die Flagge abgenommen hatten. Wortlos, mit einem kurzen Nicken würde er sich auch wieder an den Aufstieg machen. Am besten noch bevor Ivean eine andere Aufgabe für ihn fand. Er mochte das Krähennest doch recht gern.
Aiya
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » So 31. Jan 2010, 23:14

Ivean
Er nimmt die Flagge schweigend entgegen und wirf eine besorgten Blick von der Flagge zur Regentin. Dann schüttelt er kurz den Kopf und verstaut die Flagge in einem Koffer neben dem Steuer.
Schicksal
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Aiya » Mo 1. Feb 2010, 00:27

Den besorgten Blick hatte Amon gesehen. Er sah zu Celestine herüber, fand sie jedoch nirgends auf den ersten Blick und erglomm dann erneut den beschwerlichen Weg zum Forst hinauf. Er landete recht sicher in der kleinen Fläche und sah zum Offizier. "Aufgabe erledigt." Mit einem Schmunzeln sah er zu der Wassermenge herunter. Der Offizier gefiel ihm schon viel besser. Dieser war weniger streng und militärisch. Sein Blick erfasste auch die arbeitende Crew an Deck. Gut, dass er nicht dort unten war.
Aiya
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Sakura » Mo 1. Feb 2010, 02:50

Irgendwo zwischen der Küste der Ewigen Tundra und Nordwest-Küste Aizkoras

Die Sonne schien vom Himmel herab und ließ die See in den verschiedensten Tönen erstrahlen. Der Wind streichelte sanft die Wasseroberfläche, das Wasser kräuselte sich unter dieser fast schon intimen Berührung. Doch wird diese Atmosphäre von einem kleinen, leichten Kanu gestört. In ihm sitzt eine Frau - naja, eher noch eine junge Dame. Ihr Ohren sammeln die Geräusche der Umgebung, was für eine Lepi nicht schwer ist. Ihren Umhang fest um die Schultern geschlungen, taucht sie das breite Paddel ein letztes Mal ins Wasser, bevor sie es zu sich ins Boot zog.

Sie war nun schon seit Stunden auf dem offenen Meer, seit Tagen unterwegs. Heimlich hatte sie sich von ihren Eltern weggeschlichen. Zu groß wurde die Sehnsucht, die Sehnsucht nach mehr. Durch das Gebirge, in den Geisterwald, stieß sie dort auf andere Lepi. Doch lehnten diese sie ab - Menschen seien das letzte, was eine Lepi beschäftigen sollte. Doch ließ sie die Zweifler zurück, ging weiter. Durch die Tundra hatte sich die Entscheidung zur Reise bezahlt gemacht: Es war wie ein Weg durch ihr Selbst, auf den Spuren ihrer Vorfahren, verstand sie nun mehr, was ihre Großmutter ihr immer hatte vermitteln wollen - "Die Wege, die du beschritten hast, lehren dich die Schritte, die du noch gehst."
In der Tundra traf sie weitere, umherziehende Lepi, denen ihre Einstellung aber gleichgültig war. Sie empfahlen ihr, nach Süden zur Insel zu fahren. Dort würden sie häufiger Schiffe sehen können. So suchte sie sich einen Pfad an die Küste, nutzte ihr Amateurwissen um die Weberei und schuf sich ein kleines Kanu. Mit Lehn gefestigt und einem stabilen großen Blatt als Paddel machte sie sich auf den Weg.

Sie liegt im Kanu, steil in den Himmel schauend. Sie konzentriert sich und aktiviert ihre Fähigkeit. "Wollen wir doch mal sehen, ob ich noch immer richtig fahre. Der Bienen Weise spür ich stets, wohin ich reise." Sie sieht die Magnetströme förmlich vor ihren Augen fließen und merkt, dass sie schon nah an der Insel dran war. Ein wenig östlich in die Bucht und sie würde ... wie hieß es nochmal? Achja: Uharte Ezpata erreichen. Sie öffnet die Augen wieder und hat ihre Fähigkeit wieder deaktiviert. "Ich denke, du wirst noch ein paar Stunden brauchen, Laine, bis du wieder festen Boden unter den Füßen hast." So nimmt sie das Ruder und rudert in Richtung der großen Stadt.
Sakura
 

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