Die Hohe See




Der Kontinent, auf dem ihr eure Abenteuer erlebt.

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mimoriga » Mo 20. Jul 2009, 11:03

Nachdenklich lausche ich Patchoulis Erzählungen. Als sie jedoch fertig ist, schwirren mehr Fragen durch meine Gedanken, als vorher.
"Ich denke, ich kenne diese Frau. Vermutlich ist es diejenige, die mich während des Attentats gerettet hat. Vermutlich war sie auch eine der geladenen Persönlichkeiten."
Aber was für eine Funktion hat sie? Und wer ist sie?
Schließlich wende ich mich an Patchouli.
"Die Naevi wird vorerst in Motu landen. Dort wird es eine Konferenz geben. Danach werde ich mich wieder auf den Weg machen, um mehr über diesen ganzen Tag herauszufinden."
Ich verneige mich in einem höflichen Knicks.
"Ich würde mich freuen, wenn ihr in der Zeit unser Gast wärt."
Mimoriga
 

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Re: Die Hohe See

Beitragvon Arget » Mi 22. Jul 2009, 11:12

"Natürlich, es wäre mir eine Freude. Aber bitte, lasst die Höflichkeiten sein, soweit es Eure Erziehung zulässt. Ich mag eine angesehene Stellung einnehmen in meiner Heimat, aber..."
Ich kämpfe innerlich um die richtigen Worte, um nicht beleidigend zu wirken oder mich zu bescheiden zu geben.
Ah, gebildet und doch so sprachlich unbegabt...
Unwillkürlich merke ich, wie ich leicht rot werde und wende mich ab.
"...aber es ist mir doch immer unangenehm."
Als ich Celestine wieder anschaue und sie etwas fragen will, überkommt mich schließlich mein Husten, auf den ich schon die meiste Zeit des Fluges gewartet habe. Der Tribut an die letzten Stunden.
Arget
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mimoriga » Do 23. Jul 2009, 00:32

Ich habe noch nie eine Elfin gesehen, die errötet... interessant...
Ich möchte mich bei ihr dafür entschuldigen, sie ihn Verlegenheit gebracht zu haben, doch im selben Augenblick fängt Patchouli plötzlich zu husten an.
Mit einem Mal wirkt sie sehr viel blasser. Besorgt sehe ich sie an, gebe ihr die Hand.
"Patchouli? Ihr scheint mir erschöpft zu sein. Ruht euch doch bitte in der Kajüte aus."
Ich gebe vor, sie zur Kajüte bringen zu wollen.
Einer der Matrosen bemerkt Patchoulis Husten und eilt herbei.
"Stimmt etwas nicht? Können wir etwas für die Dame tun?"
Mimoriga
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Arget » Fr 24. Jul 2009, 08:32

Ich wedel mit dem Buch in der linken Hand vor dem Matrosen herum, um ihn wegzuscheuchen, während ich meine rechte auf meine Brust drücke und tief durchatme.
"Es... heh... es geht schon... Ich muss mich einfach nur... ngh... einfach nur etwas ausruhen."
Bereitwillig lasse ich mich von Celestine weiter zur Kajüte bringen.
Arget
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mimoriga » Fr 24. Jul 2009, 21:02

Dankbar nicke ich dem Matrosen zu; dieser begibt sich wieder an seine Arbeit, da seine Hilfe nicht benötigt wird.
Schließlich bringe ich Patchouli zur Kajüte.
Nie konnte ich aufhören mich zu fragen, wie derart schnell neben die Kapitänskajüte eine zweite Kajüte gebaut hatte werden können, die genauso gemütlich ist, wie ein Zimmer.
Ich öffne die Tür der Nebenkajüte und geleite Patchouli zur Liege, wo sie sich hinlegen kann.
"Möchtet Ihr Wasser?", frage ich sie.
Mimoriga
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » Mo 27. Jul 2009, 22:50

Zeit und Wetter
Mitten im Meer ist es schwer zu wissen welche Zeit es ist, doch nach der Sonne kann man schliessen, dass es ungefähr Mittag ist. Der Himmel ist frei von Wolken. Nur das Segel spendiert Schatten und der Fahrtwind frische.

Horizont
Während auf dem Schiffsdeck wieder Ordnung einkehrt wird am Horizont die Dampfsäule des Kiral und dessen Spitze sichtbar. Motu liegt nahe.
Schicksal
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Mimoriga » Mo 27. Jul 2009, 23:28

Es klopft an der Tür.
Nachdem ich die Erlaubnis zum Eintritt gegeben habe, öffnet ein Matrose die Tür.
Er salutiert und gibt bekannt, dass Motu in Sicht ist und wir bald anlegen werden. Es handele sich lediglich um ein bis zwei Stunden.
Ich trage dem Matrosen auf, zwei Gläser Wasser zu holen; daraufhin verlässt er nach einem Salutieren das Zimmer.
Patchouli scheint eingeschlafen zu sein.
Ich setze mich an meinen kleinen Tisch und beginne ein Schreiben an meine Eltern.
"...und komme vermutlich nur für ein kurzes Wiedersehen nach Bahlen zurück."
Mimoriga
 

Alles ist so bunt, doch leider ohne Farben

Beitragvon Sir Fran » So 6. Sep 2009, 20:41

Ich stehe an der Reling meines Zweimasters; der Wind bläst kräftig in die Segel, Wellen schlagen an den Bug - ein herrlicher Nachmittag. Wir werden bald Muten erreichen. Für einige bedeutet es in die Freiheit entlassen zu werden. Für andere bedeutet es in die Freiheit zu fliehen. Und für einige andere, dass es frische Gewürze aus dem Ausland gibt.
Jeder will woanders hin, jeder sucht das Fremde, Neue ... nur ich verharre hier, am selben Fleck. Doch ist das schlecht?
Ich verschränke die Arme, lasse mir den Wind durch die Haare brausen.
Die letzten Tage waren voller schwerer Gedanken.
Vielleicht lüftet mir die Brise den Schädel ...
Sir Fran
 

Re: Die Hohe See

Beitragvon Schicksal » Di 8. Sep 2009, 21:57

Wetter und Zeit
Die See ist ruhig. Der Wind bläst beständig in Richtung Westen und beschleunigt die Fahrt. Die Sonne nähert sich dem feinen Strich des Horizonts und färbt diesen in verschiedenen Nuancen der Farbe Rot.

Das Schiff
Südlich der Halbinsel Ibuwatak gleitet das Schiff über die blaue Massen. Abgelegt hat es vor einigen Stunden in Avilion in Richtung Alkorta, der grossen Hafenstadt Asiers. Dabei ist ein kleiner Zwischenhalt in Muten eingeplant, wo einige neue "Passagiere" einsteigen werden.
Am Bug des Schiffes sitzt eine Frau sitzt an der Reling und betrachtet verlorenen Blickes den entfernten Uhrwald Ibualam. Ihre Haare flattern sachte im Wind. Sie trägt praktische Kleidung, einen beigen Rollkragenpullover, braune Hose aus Zwergenstoff, hohe schwarze Stiefel und eine kurze braune Lederjacke. Neben ihr lag eine grosse Reisetasche.
Unter Deck im Gästeraum liegt ein Mann, der bis jetzt kaum ein Wort verloren hat. Er hat nur bezahlt und hielt sein äusseres mit einem braunen Umhang geheim. Kein Gepäck bei sich.
Schicksal
 

Beitragvon Sir Fran » So 20. Sep 2009, 18:36

Das Steuer ist eingeklemmt, der Kurs geradeaus. Ich prüfe hin und wieder, ob der Kompass dies bestätigt; er tut es in regelmäßigen Abständen. Auf meinem Kapitänsstuhl ruhend genieße ich den Sonnenuntergang, die angenehme Brise. Viele meiner Passagiere sind weitaus redseliger als die beiden neuen ... doch es soll mich nicht stören. Ich bin nur hier, um ihnen ein Stück weit an ihr Ziel zu helfen - und sie helfen mir ein Stück weit an meines.

Sollen sie ihre Ruhe haben ...

Ich meinenteils habe sie auch ... für eine gefühlte Woche, wie mir scheint ...
Sir Fran
 

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