Avilion Stadt - Fürstentum Avilion




Der Kontinent, auf dem ihr eure Abenteuer erlebt.

Too beautiful to pay for fish

Beitragvon Sir Fran » So 29. Mär 2009, 20:35

Nachdem mir mein Fisch am Stock überreicht worden ist, halte ich ihn nah vor mein Gesicht, schließe meine Augen und atme tief durch meine wohlgeformte Nase ein.
Das fischige Pendant zum Geruch eines Blumenmeeres! Ja, dies ist Fisch, wie er mir mundet und beliebt!
"Vielen Dank, ehrenwerter Fischbrater! Ein wahres Meisterwerk! So ihr Menschen ja doch ordentliches Werk vollbringen könnt, wie man riecht und schmeckt!"
Eine Rarität in den Gefilden dieser, nun, speziellen Rasse.
Ich wende mich zum Gehen um, zumal ein Steg am Wasser dem Genuss dieser Speise besser stehen würde, und spaziere schnurstracks davon.
Sir Fran
 

von Anzeige » So 29. Mär 2009, 20:35

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Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Aiya » So 29. Mär 2009, 20:43

Bitte? Das war doch nicht sein Ernst... Brummend sah Kishari den Raucher an und verzog unwillig das Gesicht. "Ihr hättet besser aufpassen und mehr Abstand zwischen Euch und mich bringen müssen. So wie es sich gehört." Sie stemmte die Arme in die Hüfte und sah ihn herausfordernd an. "So kann ich keineswegs durch die Stadt laufen, geschweige denn Geld verdienen als Tänzerin. Dass wäre doch lächerlich so aufzutreten. Gebt mir Geld für ein neues Oberteil, dann sind wir quitt." Sicher war der Kerl schuld und nicht der Elb. Wenn sie ehrlich mit sich selbst war, dann hatte sie nur keine Lust dem Elben nachzurennen und ihn zur Rede zu stellen. Neben dem dass er zwar wohlhabend aussah, sich aber wie das Letzte benahm. An sich hatte er nicht einmal den Fisch bezahlt den er preiste und genüsslich verzehrte. An dem kam sie wohl gar nicht erst heran. Da brauchte sie nicht einmal schöne Augen machen und ihren Charme spielen lassen. Von daher gab es nur einen Menschen den sie die volle Schuld gab und das war der Tintenfischesser. Daher blieb sie hartnäckig stehen und überlegte wie sie weiter vorgehen sollte. Eine Szene würde sie ganz bestimmt hinbekommen. Nur würde der Kerl zahlen wenn die Umstehenden ihn mit ihren Blicken in den Boden stampften? Sie hasste es in solchen Momenten nicht immer vollständig die Kontrolle zu besitzen.
Aiya
 

Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Mobius » So 29. Mär 2009, 21:13

Ich nehme einen weiteren Bissen und betrachte die Frau ungläubig.
Wieso eilt sie dem Heini nicht hinterher?
Sie beschuldigt mich weiter.
"Abstand zwischen uns bringen?", antworte ich in einem ungläubigen Tonfall, "Schauen Sie sich mal um! Hier hat nicht mal mehr ein Strohhalm platz!"
Aufgeregt, schlinge ich den letzten Bissen Tintenfisch herunter und entsorge den Spiess.
Für wen hält die sich.
"Ich zahle sicher nicht.", antworte ich entschlossen und betrachte die Frau. Der Fleck ist auffällig aber nicht gross. Mir fällt eine Lösung für das Problem ein.
"Aber ich habe auch eine andere Lösung.", antworte ich etwas ruhiger und ziehe den Satz etwas in die Länge.
Mobius
 

Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Aya » So 29. Mär 2009, 21:57

Es ist wunderschön draußen: heiß und sonnig und dabei eine abkühlende Brise, die einem immer im falschen Moment die Haare ins Gesicht weht. Ein Glück, dass das Wirtshaus bei solchem Wetter auch draußen Sitzplätze anbietet, so kann ich wenigstens draußen arbeiten, wenn ich schon nicht über den Markt bummeln kann.
Äußerlich lächelnd, innerlich laut seufzend serviere ich Alkohol. Schon um diese Zeit, die Leute müssen verrückt sein, oder immernoch betrunken. Ich lasse meinen Blick über die vorbeilaufenden Massen schweifen, alles ist bunt, ganz im Gegensatz zu meiner schwarzen Arbeitskleidung, und man hört von überall her fröhliches Gemurmel oder Marktschreier. Ein Fischhändler in der Straße ruft besonders laut, was meinen Blick zu ihm zieht. Vor seinem Stand unterhalten sich eine Tänzerin und ein eher unauffälliger Mann, meist die Schlimmsten, wie die Erfahrung zeigt. Hinter ihnen verlässt grad ein Elf das Geschehen. Erstaunlich, dass selbst Elfen heute hier sind, als würde sie Menschenpolitik groß interessieren.
Zuletzt geändert von Aya am So 29. Mär 2009, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
Aya
 

Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Aiya » So 29. Mär 2009, 21:58

Mit dem Platzproblem hatte er vielleicht Recht, aber nur vielleicht. Immerhin gab es Möglichkeiten sich mehr Raum zu machen. Da er so bepackt mit Essen war, wäre es seine Aufgabe gewesen sich zu versichern niemanden damit zu bekleckern. Wenn es ihn selbst getroffen hätte wäre es an sich absolut egal gewesen, aber sie durfte sich einen Fleck wie diesen nicht leisten. Wer würde sich bitte von ihr angesprochen fühlen, wenn sie herumlief wie ein dreckiger Streuner? "Hier ist sogar Platz für ein Kleinkind, sowie eine Kuh. Nun aber mal halblang", berichtigte sie die Situation aus ihrem Blickwinkel. Immerhin waren sie nicht aneinander gepresst. Auch wenn eine Kuh wohl kaum hinpassen würde ohne auf seinen Füßen zu stehen, aber das wollte sie so nicht einfach durchgehen lassen. Für neuen Stoff hatte sie kein Geld und dabei hatte sie erst letztens all ihre Schulden bei den Gauklern abgezahlt gehabt. Ein neues, schuldenfreies Leben hatte sie erwartet und nun war ihre Kleidung schmutzig. Zumal das Öl nur schwer wieder herauszuwaschen ging. Daher war sie interessiert was der Herr sich für eine Lösung erdachte. Skeptisch musterte sie ihn und hob dabei eine Augenbraue an. "Wenn es sich dabei um eine Schere handelt, dann lehne ich ab. Der Stoff wird nicht zerschnitten, nicht angebrannt und wohl kaum wird ein weiterer Fleck darauf gekleckert, um von dem ersten Klecks abzulenken." Was dachte sich dieser Einfaltspinsel eigentlich? Sollte sie ihm doch noch eine große Szene bescheren, um ihr Recht zu bekommen?
Aiya
 

Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Schicksal » So 29. Mär 2009, 22:14

Die Passanten
Die meisten Passanten widmen dem streitenden Paar nur wenig Aufmerksamkeit. Einige wenige nur werfen den beiden einen flüchtigen Blick zu. Solche Streitereien sind Alltag.

Am Fischstand
Die Verkäuferin betrachtet die beiden Streitsüchtigen.
"Wenn ihr nichts mehr kauft, geht. Ihr nehmt wertvollen Platz ein und verscheucht Kunden."

Vor dem Restaurant
Ein nach Alkohol stinkender Kunde fasst Lilias an den Hintern und lacht dabei laut auf.
Schicksal
 

Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Mobius » So 29. Mär 2009, 22:20

"Der Fleck geht wohl kaum raus, wenn sie das wiederverwerten möchten, müssen sie es zerschneiden.", erkläre ich ihr die Situation nochmals eindringlich.
Langsam der Situation überdrüssig Blicke ich mich nochmal um, zusätzlich bittet mich die Verkäuferin Platz zu machen. Ich widme der, durchaus hübschen wie ich zwischendurch feststelle, Tänzerin einen letzten Blick.
"Den Platz der Kuh nehmen sie bereits ein.", beende ich das Gespräch entnervt, presse mich durch die Menschenmenge und lasse die Tänzerin da stehen.
Mobius
 

Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Aya » So 29. Mär 2009, 22:36

Plötzlich fasst mir ein offenbar besoffener, stinkender Mann schallend lachend mit seinen hässlichen, ekligen Pranken an meinen Hintern. Wie gern würde ich ihm jetzt eine scheuern, das würde den ekligen Kerl glatt vom Stuhl hauen. Es würde allerdings leider auch viel zu viel Ausehen erregen und eine neue so gut bezahlte Stelle würde ich wohl nicht so schnell finden. Mit hohem Maß an Selbstbeherrschung drehe ich mich um, beuge mich zu ihm runter und lächle den Kerl gezwungen an. "Verzeihung, lassen sie ihre Hände doch bitte bei sich, gleich die Straße runter werden sie genügend Frauen finden, die ihnen das nicht so übel nehmen."
Ich räume noch kurz die leeren Gläser ab und verschwinde dann im Wirtshaus, von wo ich beobachten kann, wie sich die beiden Männer schuldbewusst umschauen und dann, ohne zu bezahlen, verschwinden. Hätten sich auch nicht mehr gekonnt. Grinsend bezahle ich ihre Schulden und stecke die restlichen gestohlenen Münzen in meine eigene Tasche.
Aya
 

Re: Avilion Stadt - Fürstentum Avilion

Beitragvon Aiya » So 29. Mär 2009, 22:54

Ausschneiden den Fleck? Um nichts in der Welt...das wäre ja vielleicht nach dem Geschmack der Männer, aber ihr ein bisschen zu stark aufgetragen. Brummend sah Kishari den Raucher an, bereit ihm erneut etwas an den Kopf zu werfen, doch da beleidigte er sie und nahm die Möglichkeit wahr abzuhauen. Entnervt fasste sie nach seinem Arm, wurde jedoch in diesem Moment von einem anderen Mann angerempelt. Mit einem überraschten Aufschrei stürzte sie, fasste sich jedoch recht schnell wieder und stand wieder auf. Dabei trat ihr jemand auf die Finger, was durchaus schmerzhaft war. So ein Getümmel war mehr als nervtötend. Verstimmt wollte sie den Platz räumen, nahm sich dann aber aus der Situation das Recht entsprechend bezahlt zu werden. Solche Münzbeutel waren zu leicht auszuräumen. Mit einigen Münzen in der Hand lief sie weiter und verschwand ersteinmal im Getümmel. So ein Rüpel...sah sie nicht einmal mehr gut genug aus um nur damit ihr Recht zu bekommen? Vollkommen frustriert steuerte sie nun doch auf einen Stand mit Stoffen zu und sah sich um. Das war so katastrophal. Sie suchte sich einen preiswerten Stoff heraus, der nicht zu stark nachgab und ihren Bewegungen folgen würde. Schnell abgesprochen hatte sie hinter einem langen aufgehängten Tuch die Stoffe ausgetauscht und das neu erworbene Oberteil von der Verkäuferin vernähen lassen. So passte es perfekt und sie konnte die Stoffmenge exakt abwägen und bezahlen. Stoffreste konnte sie nicht wirklich gebrauchen. Den weißen Stoff mit seinem Fleck ließ sie bei der Verkäuferin, was durchaus Geld sparte. An sich dauerte es eine kleine Weile bis sie fertig angezogen war. Danach zahlte sie großzügig und setzte ihre Rundreise fort.
Aiya
 

Hoho, diese Menschen!

Beitragvon Sir Fran » So 29. Mär 2009, 23:00

Elegant spaziere ich durch die Straßen, den Fisch am Stab immer noch unberührt in einer Hand haltend, um einen ausreichend ästhetischen Platz für den Verzehr desselbigen zu finden; an einem Gasthaus mache ich kurz Stop, denn ein Gewässer habe ich zwar noch nicht gefunden, doch einige Gebäude in der Umgebung sind moderig, was ja eindeutig auf Wasser zurückschließen lässt.
Ich werfe einen Blick hinein und ... was sehe ich denn da?
Ein Trunkenbold greift einer schönen Mademoiselle an ihre vier oder fünf Buchstaben!
Sacre bleu!
Entrüstet trete ich ein, doch deeskalierte sie die Lage bereits und die beiden verschwinden. Ihr Glück soll es gewesen sein, dass ich sie nicht gezüchtigt habe!
Doch trete ich auf die Mademoiselle zu, denn eine Sache wäre ihr gegenüber noch zu erwähnen.
"Entschuldigt, Verehrteste, ich hätte höchsten Bedarf an einem frischen und möglichst sprudelnden Getränk zu verzeichnen!"
Sir Fran
 

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