Arenaria Wüste




Der Kontinent, auf dem ihr eure Abenteuer erlebt.

Re: Arenaria Wüste

Beitragvon Aiya » Sa 8. Jan 2011, 18:46

Abwartend, sah Rani erneut zu Amar herüber. Ihre Sinne waren wieder hellwach. Sie sah den Grenzstreifen, der ziemlich hell wirkte. Sie konnten dort wohl kaum durchkriechen und auf ihr Glück hoffen. Die Türme waren zu hoch, um sie zu besteigen und sich der Wachen zu entledigen. Wobei ihr die Idee für kurze Zeit kam. Amar würde es sicher viel Spaß bereiten. Tiefer durchatmend schüttelte sie sich kurz und kroch dann zu dem Lynx herüber. <Wir sollten die Wachen leise überrumpeln und ihre Rüstung an Iaun und Sady weitergeben.> Rani nutzte ihre eigene Sprache, da sie dadurch viel leiser sprechen konnte. Die sanften Schnurrlaute würden sich wohl kaum weit durch die Wüste tragen lassen. Vor allem nicht, wenn sie die Tonlage leicht nach oben verschob. Lynx nutzten diese Taktik auch bei der Jagd, wenn sie nicht einfach nur Blicke nutzten. Mal sehen wie er ihre Idee fand. Sie selbst konnten vielleicht schnell durch die Schatten der Türme über den Grenzbereich sprinten.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon mimoriga » So 9. Jan 2011, 00:46

Ein wenig verwundert mich Ranis Vorschlag schon. Dennoch jubelt es in mir deutlich voller Vorfreude. Zumal es wahrscheinlich die beste Lösung ist, einigermaßen unbeschädigt die Wachposten passieren zu können. Mit einem Nicken gebe ich Rani mein Einverständnis, ehe ich ihr dann in unserer Sprache in eher heiser tiefen Lauten eine Antwort gebe:
"Wir sollten warten bis sie möglichst nah bei uns sind und wir sie im Gestrüpp verbergen können. Vor allem muss es schnell gehen..."
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon Aiya » So 9. Jan 2011, 01:12

Schnell würde wohl kaum das Problem sein. Sie war zwar nicht so kräftig wie Amar, doch gegen einen Menschen war sie doch ganz gut mit Muskeln bepackt und vor allem wendig und dabei noch elegant. Sie blieb liegen, mit dem Bauch an den Boden gepresst und sah Iaun an. Sie stieß den Menschen mit der Pfote an, uma uf sich aufmerksam zu machen und nickte danach zu den Soldaten, dann zu Amar und lächelte knapp. Er sollte ihr also besser etwas aus dem Weg gehen. Sie konnten den Platz gut für ihre Aktion gebrauchen. Wenn er sie denn überhaupt verstand. Ob die Wachen überhaupt nah genug kamen? Oder wurden sie von oben auf ihrem Rundgang überwacht? Rani sah sich weiter um und lauschte.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon mimoriga » So 9. Jan 2011, 16:44

Rani scheint denselben Gedanken zu haben wie ich. Aufmerksam lasse ich meinen Blick schweifen und suche nach möglichen Wachposten, die womöglich ihre Kameraden im Auge haben könnten. Langsam spannt sich jeder meiner Muskeln an. Es ist wie auf den Jagden, wie in alten Zeiten, und ein altbekanntes Gefühl jauchzt in mir auf, das mich die Schmerzen, die langsam aber sicher stärker in meinem Körper rumoren, vergessen lässt.
Ich werfe der Elfe einen Blick zu. Sie soll sich mir ja nicht in den Weg stellen. Mit einem Blick zu den Wachen und darauf zu Rani bedeute ich der Elfe, dass wir uns um diese beiden Exemplare kümmern werden.
Meine Pranken in den Sand schmiegend warte ich, auf den günstigen Augenblick.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon Schicksal » So 9. Jan 2011, 19:55

Patrouille
Sie schreitet hinter dem Wachposten hervor und ist jetzt auch für Elf und Mensch gut zu hören und für alle in Sicht weite. Sie tragen eine robuste Lederrüstung, die an einigen Stellen wie Brust und Schultern mit irgendeinem Metall beschlagen ist, auf dem das Wappen Asiers gut sichtbar ist. Der eine Mann trägt eine Armbrust bei sich, der andere eine Pike, beide haben jedoch noch ein Kurzschwert an der Hüfte. Auch scheinen beide schon Veteran zu sein. Keine unerfahrene Rekruten, aber dafür nicht mehr in ihren besten Tagen.
Auch wenn sie in einem Gespräch verwickelt sind, über irgendein Projekt zur Ausweitung der Weizenfelder und Produktionsoptimierung, sind ihre Blicke auf den Sand und das Gestrpp drum herum gerichtet. Scheinbar halten sie ausschau nach Spuren im Sand und ähnliches.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon Sakura » So 9. Jan 2011, 22:32

Iaun sah die beiden Lynx an und war von ihrem Mut begeistert. Doch vorsichtshalber fasste er ein Schwert an den Griff und hielt sich bereit. Er stupste Sady an und deutete ihr an, unten zu bleiben. Sie sah ihn mit genervtem Blick und zeigte auf ihren Stab. Und nickte. Iaun verdrehte die Augen, zog die Schultern hoch und beobachtete wieder die Lynx.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon Aiya » Mo 10. Jan 2011, 00:28

Rani maß ihre Gegner, aus deren Haltung und Bewegung sich weitere wichtige Erfahrungen ablesen ließen. Wie es schien waren die Menschen in einem fortgeschrittenen Alter. Sicher vorteilhaft und doch auch mit Nachteilen behaftet. Die ältesten Lynx in ihrem Stamm waren durch ihre Erfahrung und ihr Wissen so viel bessere Jäger als die Halbstarken. Die Fernkampfwaffen dagegen deuteten allein auf ihren Nachteil hin. Die Wachen würden wohl gar nicht erst weit genug zu ihnen ins Dickicht kommen, um angreifbar zu sein. Sie hatte aber auch kein Bedürfnis nun in die offene Landschaft zu springen und sich preis zu geben.
Als Sady und Iaun sich bereit machten, sah Rani erneut zu Amar herüber. Sie war sich nicht mehr sicher, dass ihr Plan wirklich auf diese Weise Früchte tragen würde. Ein leises, zweifelndes Geräusch von sich gebend, lockte sie Amars Aufmerksamkeit auf sich. Sanft schüttelte sie den Kopf und nickte in die Büsche weiter hinter ihnen. Dann deutete sie auf ihre Pfote und tat so als wäre sie verletzt. Wenn sie die Beute spielte, würden die Wachen sicher nachsehen gehen. Dann würde es leichter werden die Kerle zu überrumpeln. Noch bevor Amar viel erwidern konnte, zog sie sich leicht zurück und rollte sich dann weiter von der Patrouille entfernt hörbar durch das Gestrüpp. Dabei mauzte sie schmerzhaft auf und warf sich auf den Rücken. Wer würde darauf nicht hereinfallen? Zumal sie verletzt keine direkte Gefahr darstellte, fand Rani ihren Plan so viel besser.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon Schicksal » Mo 10. Jan 2011, 21:17

Die Patrouille
Sie schrecken aus ihrem Gespräch auf und richten ihre Aufmerksamkeit auf Rani, genauso wie ihre Armbrust und Pike, auch wenn sie noch rund elf Meter entfernt sind.
Eine hitzige Diskussion entfacht nach der der Mann mit Pike sich nähert.
"He! He du! Zeigt dich!", ruft er während er mit vorgehaltener Pike sich langsam dem Gestrüpp nähert.
"Was ist los?", ist vom Turm her zu hören, als ein Schatten sich vom Aussichtsposten her heraus lehnt.
"Eines dies Katzenbiester scheint es hier her geschafft zu haben!", antwortet der Mann mit der Armbrust, ohne den Blick vom Gestrüpp zu nehmen. Kurz darauf ist für die Lynx ein Mechanismus zu hören und ein komischer Schatten schiebt sich vor das Licht. Eine Waffe? Weitere Stimmen sind stumpf aus dem Turminneren zu hören.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon Aiya » Mo 10. Jan 2011, 22:11

Mh. Wenn alle Aufmerksamkeit auf sie gerichtet war, konnten die anderen eigentlich auch so über die Grenze wechseln. Denn Rani hatte mehr Aufsehen erregt, als sie beabsichtigt hatte. Brummend rollte sie sich weiter über den Boden, bis sie zwischen zwei Gestrüppen lag und man sie im Mondlicht erkennen konnte. Wehrlos auf dem Rücken liegend, sah man sie besonders deutlich, durch die weiße Zeichnung ihres Bauchfells. Auch ihre Mähne hatte sich auf dem Untergrund ausgebreitet und strahlte im Lichtschein. Murrend, tat sie so, als würde sie seitlich zu entkommen versuchen, während sie Schmerzen dabei hatte. Ihre linke Pfote hielt sie angewinkelt, das linke Bein wirkte steif und leise fauchte sie, als man ihr näher kam. Gleichzeitig hechelte sie aufgeregt, was auf Schwäche deutete. Ihre Ohren hatte sie angelegt und den Schweif eingezogen. Ihre Augen waren geweitet angesichts der Waffen, die auf sie gerichtet waren. Angst konnte sie gut spielen, auch wenn sie keine verspürte. Wohl mehr war es Interesse und Neugierde, die sie verspürte.
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Re: Arenaria Wüste

Beitragvon mimoriga » Mi 12. Jan 2011, 01:06

Wortlos sehe ich dem Unvermeidlichen entgegen. Nicht nur, dass nun beide Wachen auch in meine Richtung gelangen, nein, auch Menschen vom Turm werden aufmerksam auf die vermeindlich verletzte Katze. Ob sie nun allen Ernstes das im Sinn hatte, wage ich zu bezweifeln, trotzdem lässt es mich innerlich Flüche in die Lüfte schreien. Was denkt sie sich eigentlich?!!
Als ein eigenartig maschinenähnliches Geräusch an meine Ohren dringt, horche ich alarmiert auf. Es wird Zeit zu handeln.
Ich nähere mich so geräuschlos wie möglich der hinteren Wache, sprich jener, die weiter von Rani weg steht. Es muss mir gelingen sie geräuschlos zu überwältigen, zumindest den einen.
So leise wie möglich schiebe ich mich durch die Büsche, vermeide so gut es geht, jeden Lichtpegel, der mich verraten könnte und setze langsam zum Sprung an, um dem Mann in einer einzigen Bewegung das Genick zu brechen.
Schnell, schmerzlos. Feige. Notwendig.
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