Re: Alkorta - Kaiserreich Asier
von Aiya » Mo 5. Apr 2010, 11:43
Dieser Aufenthalt war ganz nach ihrem Sinn gewesen. Kishari fühlte sich wieder erfrischt, auch wenn sie nach Pferd roch und wohl eher auch so aussah. Ihre Schritte trugen sie federleicht die Gänge entlang zu ihrem Zimmer. Sie schloss auf und trat ein. Ihr Oberteil verschwand sofort von ihrem Körper und landete im Waschzuber, wo noch das Wasser vom vorherigen Waschgang kalt geworden war. Der Dreck löste sich Dank der Seife noch immer gut genug, um es dabei zu belassen. Kishari wrang den Stoff erneut aus und hing ihn über die Lehne. Das trockene Oberteil hingegen konnte sie nun zusammen und dem Rucksack beilegen. Die Hose hatte zum Glück nur wenig Dreck abbekommen, den sie leicht ausbürsten konnte. Mit einem Lappen wusch sie den Sand aus dem Gesicht und erfrischte sich. Ein erneutes Bad war nicht nach ihrem Wunsch. Zumal sie bald wieder nach Korykos riechen würde, wenn sie auf ihm ritt. Nun war es nur noch die Entscheidung was sie erneut anzog. Ein weißes Leinenhemd fand sie im Stapel ganz oben auf und zog es unter die grüne Weste, die sich einfach vorn über Schnüren schließen ließ. Der weiche Stoff erlaubte bequemes Sitzen und auch das Reiten würde damit zu bewerkstelligen sein. Wie immer waren die Stoffe luftig und ihren Körper schmeichelnd und reizvoll zur Schau stellend geschnitten. So zog sich das Leinenhemd nicht bis zum Hals hinauf. Im Spiegel betrachtete sie sich erneut und fischte dann die Spangen wieder aus ihren Haaren, um sie aus der strengen Haltung zu befreien. Nun fielen sie gewellt herab. Mit einem schweren Seufzen ließ Kishari sich auf das Bett fallen. Sie hatte noch immer etwa eine Stunde Zeit und langweilte sich bereits. Ihr Blick heftete sich an die Decke. Was Aran wohl gerade tat? In der plötzlichen Ruhe war es ihr als vernehme sie eine unruhige Stimme aus dem anderen Zimmer. Neugierig stand sie auf und trat an die Verbindungstür heran. Leise öffnete sie die Tür und spähte in den Raum hinein. Viel konnte sie jedoch nicht sehen und trat vorsichtig auf leisen Sohlen in das fremde Zimmer ein. So viel Raum für so eine kurze Reisezeit. Es grenzte wirklich an Unverschämtheit. Aran fand sie nun wieder ruhiger auf dem Bett wieder. Mit einem Lächeln rutschte sie an dessen Bettrand heran und setzte sich auf den Boden. Mit etwas Hintergrundgeräusch konnte sie sich viel besser entspannen und nickte an die Bettseite gelehnt weg.